Billag auch bei Ärger über Werbung fällig
Volle TV-Gebühren trotz Ärger über übermässige Werbung
publiziert: Donnerstag, 23. Aug 2012 / 14:36 Uhr
Die Jahresrechnung von 2011 retournierte er mit der Begründung, dass ein Drittel des Programms aus Werbung bestehe, mit der «nichts anzufangen ist».
Die Jahresrechnung von 2011 retournierte er mit der Begründung, dass ein Drittel des Programms aus Werbung bestehe, mit der «nichts anzufangen ist».

St. Gallen - Auch wer sich über zu viel Werbung im Fernsehen ärgert, muss die vollen Empfangsgebühren zahlen. Das Bundesverwaltungsgericht hat die Beschwerde eines Billag-Kunden zwar abgewiesen, seinem Ansinnen aber immerhin ein gewisses Verständnis entgegen gebracht.

Alles was Recht ist! Gesellschaftsgründungen, Rechtsberatung, Prozessführung etc.
6 Meldungen im Zusammenhang
Der Betroffene hatte die Billag 2010 um eine Reduktion seiner Radio- und Fernsehempfangsgebühren ersucht, weil diese angesichts der vielen TV-Werbung überhöht seien. Die Jahresrechnung von 2011 retournierte er mit der Begründung, dass ein Drittel des Programms aus Werbung bestehe, mit der «nichts anzufangen ist».

Nachdem ihn die Billag und anschliessend das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) zur Bezahlung der vollen Gebühren verpflichtet hatten, gelangte er ans Bundesverwaltungsgericht. Wie kaum anders zu erwarten war, haben nun auch die Richter in St. Gallen seine Beschwerde abgewiesen.

Bei SRG vorstellig werden

Wer ein empfangsbereites Gerät besitzt, hat gemäss Urteil unabhängig vom Gebotenen die volle Gebühr zu bezahlen. Zumindest räumt das Gericht ein, dass das Anliegen nicht völlig ohne Interesse sei. Allerdings hätte er damit den «richtigen Kanal» wählen und direkt an die SRG/SSR idée suisse gelangen sollen.

Weiter weisen ihn die Richter darauf hin, dass bereits interessante werbefreie Fernsehkanäle existieren, die von der SRG selber oder in Kooperation mit ausländischen Rundfunkanstalten betrieben werden. Zudem könnten die meisten Sendungen der SRG auf deren Homepage angeschaut werden, wo Online-Werbung untersagt sei. (Urteil A-1661/2012 vom 14.8.2012)

(knob/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bern - Weil neu auch Smartphones und Computer als Empfangsgeräte gelten, nehmen die Anzeigen gegen Schwarzseher ... mehr lesen
Kommt wie in Deutschland die Rundfunkgebühr pro Haushalt?
Bern - Die vom Bundesrat vorgeschlagene Radio- und Fernsehabgabe für alle - auch für Nichtbesitzer von herkömmlichen ... mehr lesen
Auch wer keinen Fernseher besitzt soll an die Billag zahlen.
Keine Radio- und Fernsehgebühren für kleine Betriebe.
Bern - Der Bundesrat hat am Mittwoch das neue Radio- und Fernsehgesetz (RGTV) ... mehr lesen 5
Bern - Die Besitzer eines Computers mit Breitband-Internetanschluss müssen Radiogebühren zahlen. Laut ... mehr lesen 9
Wer einen Computer hat, kann Radio empfangen.
Weitere Artikel im Zusammenhang
Die Petition wurde von einer Gruppe um die SVP-Nationalrätin Natalie Rickli initiiert.
Bern - Die TV- und Radiogebühren sollen nicht auf 200 Franken gesenkt werden. ... mehr lesen 2
Alles was Recht ist! Gesellschaftsgründungen, Rechtsberatung, Prozessführung etc.
Sie suchen Beratung, Sie brauchen Unterstützung. Sie setzen auf Erfolg und verlangen rasch messbare Resultate.
MENZI & PARTNER AG
Blaufahnenstrasse 14
8001 Zürich
Der britischen Bank Barclays wird vorgeworfen, Anleger mit unlauterer Werbung zu ihrer anonymen Handelsplattform Barclays LX in die Irre geführt zu haben.
Der britischen Bank Barclays wird vorgeworfen, Anleger mit ...
Klage von Investoren in den USA  New York - Die britische Bank Barclays steht in den USA vor einem Prozess wegen Verdachts auf Betrug beim Schattenhandel. Die zuständige Richterin vom Bezirksgericht in Manhattan, Shira Scheindlin, nahm am Freitag eine entsprechende Klage von Investoren an. 
Putin-naher Bikerclub  Warschau/Bratislava - Die «Nachtwölfe» müssen draussen bleiben: Polen hat die Einreise ...
Die Nachtwölfe stehen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin nahe.
Kämpfe in der Ukraine nehmen zu Brüssel - Kurz vor Beginn der vereinbarten Waffenruhe in der Ostukraine haben die Kämpfe einen neuen Höhepunkt erreicht. ...
Titel Forum Teaser
Melanie Weisser ist Doktorandin in der molekularen Strukturbiologie an der ETH Zürich.
ETH-Zukunftsblog Madagaskars neue Forschergeneration In Madagaskar wächst eine junge Generation heran, die ...
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
SO MO DI MI DO FR
Zürich 8°C 15°C leicht bewölkt, wenig Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen
Basel 7°C 15°C leicht bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen
St.Gallen 10°C 17°C leicht bewölkt, wenig Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen
Bern 9°C 18°C leicht bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen
Luzern 9°C 20°C leicht bewölkt, Gewitter, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen
Genf 10°C 18°C leicht bewölkt, wenig Regen bedeckt, starker Regen bedeckt, starker Regen bedeckt, starker Regen bedeckt, starker Regen bedeckt, starker Regen
Lugano 13°C 16°C bedeckt, starker Regen bedeckt, starker Regen bedeckt, starker Regen bedeckt, starker Regen bedeckt, starker Regen
mehr Wetter von über 6000 Orten