Volleyball: Köniz scheint unschlagbar
publiziert: Donnerstag, 27. Mrz 2003 / 11:16 Uhr

Eine Woche nach den Cupfinals beginnen am Wochenende im Schweizer Volleyball die NLA-Playoff-Finals. Titelverteidiger Chênois bei den Männern und Köniz bei den Frauen treffen in Best-of-5-Serien auf Näfels respektive den BTV Luzern.

Zdenka Vlckova von Köniz.
Zdenka Vlckova von Köniz.
Die Frauen des BTV Luzern haben am vergangenen Samstag in Freiburg die Sensation geschafft, indem sie die Europacup-Finalistinnen aus Köniz im Cupfinal 3:1 bezwangen. Ihnen gelang somit etwas, an das zuvor in 60 Partien kaum je ein Gegner gedacht hatte.

Dass die Luzernerinnen im Meisterschaftsfinal nun doppelt motiviert sind, versteht sich von selbst. "Wir wollen so lange wie möglich mithalten und wenn möglich nicht 0:3 verlieren", sagte Trainer Max Meier. "Köniz steht nach dem Cupfinal unter Druck. Dies ist vielleicht unsere Chance."

Titelverteidigung unwahrscheinlich

Mit viel Glück und einer ähnlich engagierten Leistung ist ein Sieg gegen den Dominator der letzten Jahre erneut möglich. Drei Erfolge, sprich der achte Meistertitel, wird aber realistisch gesehen fast unmöglich werden.

Köniz verfügt national über das klar stärkste Kader und sollte das junge BTV-Team im Normalfall dominieren. Der Gewinn der vierten Meisterschaft in Folge ist für Köniz dieses Jahr Pflicht, um in der kommenden Spielzeit in der Champions League teilnehmen zu können.

Chênois gegen Näfels favorisiert

Bei den Männern wird der Meister wie in den vergangenen sieben Jahren Chênois (dreimal) oder Näfels (viermal) heissen. Schon in den letzten beiden Saisons traten die beiden Teams im Playoff-Final gegeneinander an. Vor zwei Jahren siegte Näfels (3:2 in der Serie), zuletzt war Chênois (3:0) erfolgreich.

Den Genfern dürfte die Verteidigung des Doubles und der insgesamt 5. Meistertitel auch dieses Jahr fast nicht zu nehmen sein. Das Team von Mikulas Latecka, das im Cupfinal vor einer Woche Amriswil klar mit 3:0 bezwungen hatte, geht als klarer Favorit in die Serie.

Chênois verfügt in der laufenden Saison über das ausgeglichenste Kader und lag am Ende der Finalrunde verdient an der Spitze der Tabelle. Das letzte Aufeinandertreffen in der Finalrunde gewann Näfels mit 3:0. Zuvor hatte der Titelverteidiger vier Direktduelle (inkl. Cup-Viertelfinal) für sich entschieden.

Mit dem Volleyballer des Jahres, Jaromir Grün, dem eher noch fast stärker einzustufenden Jan Svoboda und WM-Passeur Petr Zapletal stehen drei Tschechen der Extraklasse im Kader der Genfer.

Die Glarner setzen mit dem argentinischen Spielertrainer Juan Manuel Serramalera, der im Dezember Marko Siivonen (Fi) auf dem Trainerstuhl ablöste, dem kubanischen Passeur Cao Gilman Herrera und dem Brasilianer Robert Joao Ferreira auf südamerikanische Power.

SM. Playoffs. Männer. Final (Best of 5).

Samstag, 29. März, 18.00 Uhr: Chênois - Näfels. -- Mittwoch, 2. April, 20.00 Uhr: Näfels - Chênois. -- Samstag, 5. April, 18.00 Uhr: Chênois - Näfels. -- Ev. Mittwoch, 9. April, 20.00 Uhr: Näfels - Chênois. -- Ev. Samstag, 12. April, 18.00 Uhr: Chênois - Näfels. Um Rang 3 (Best of 3). Samstag, 29. März, 17.00 Uhr: Amriswil - lausanne. -- Mittwoch, 2. April, 20.15 Uhr: Lausanne - Amriswil. -- Ev. Samstag, 5. April, 17.00 Uhr: Amriswil - Lausanne.

Frauen. Final (Best of 5). Sonntag, 30. März, 16.00 Uhr: Köniz - BTV Luzern. -- Mittwoch, 2. April, 20.00 Uhr: BTV Luzern - Köniz. -- Samstag, 5. April, 18.00 Uhr: Köniz - BTV Luzern. -- Ev. Mittwoch, 9. April, 20.00 Uhr: BTV Luzern - Köniz. -- Ev. Samstag, 12. April, 18.00 Uhr: Köniz - BTV Luzern.

Um Rang 3 (Best of 3). Sonntag, 30. März, 17.30 Uhr: Kanti Schaffhausen - Riehen. -- Donnerstag, 3. April, 20.00 Uhr: Riehen - Kanti Schaffhausen. -- Ev. Samstag, 5. April, 17.30 Uhr: Kanti Schaffhausen - Riehen.

(Sandro Mühlebach/Si)

 
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