Prachtswochenende
Von nun an gehts bergab mit den Temperaturen
publiziert: Sonntag, 9. Sep 2012 / 16:30 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 9. Sep 2012 / 20:17 Uhr
Wohl letztes Prachtswochenende für eine lange Zeit.
Wohl letztes Prachtswochenende für eine lange Zeit.

Bern - Zum meteorologischen Herbstbeginn hat sich der Sommer nochmals aufgebäumt. Mit Temperaturen von teilweise fast 29 Grad konnten Sonnenhungrige Wärme tanken. Geht es nach dem langjährigen Mittel, sinken nun aber die Temperaturen um ein Grad pro zehn Tage.

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Wärme wie dieses Wochenende werde es wahrscheinlich nicht mehr geben, erklärte Ludwig Zgraggen von MeteoSchweiz auf Anfrage. Die Jahreszeit schreite rasant voran, die Tage würden kürzer und die Wärme nehme ab. Ausnahmen könne es noch in Föhntälern geben.

Darum hatte Recht, wer am Wochenende die Sonne genoss: Im Mittelland war es schon am Samstag verbreitet 24 bis 25 Grad warm, im Wallis gar zwischen 26 und 28 Grad.

Der Sonntag war noch wärmer. Laut SF Meteo und Meteonews wurden am Nachmittag in Genf 28,9 Grad gemessen. Für Visp meldeten die Wetterdienste 28 Grad, für Basel, das Rhonetal und das Tessin über 27 Grad. Sogar in Disentis GR kletterte das Thermometer auf über 25 Grad, was nicht alle Jahre vorkomme, wie Zgraggen sagte.

Die Läuferinnen und Läufer des Jungfrau-Marathons konnten die über 1800 Höhenmeter bei sehr angenehmen Temperaturen erlaufen. In Interlaken war es am Sonntagmorgen beim Start rund 15 Grad warm. Im Ziel auf der Kleinen Scheidegg wurden am Mittag gemäss MeteoNews 12 Grad erwartet.

Badewetter

Die warmen Temperaturen luden auch zum Baden ein. Eine Abkühlung war in diesem Fall garantiert, denn kaum einer der grösseren Schweizer Seen brachte es am Sonntag auf über 21 Grad.

Im Strandbad Zug wurden Wassertemperaturen von 19 Grad gemessen, in Brienz waren es 16 Grad, in Thun 18. Bodensee, Genfersee und Vierwaldstättersee brachten es noch auf 19 Grad. Die Reuss hatte bei Luzern 18 Grad, der Rhein in Basel 19. Aaremarzili.info vermeldete für die Aare in Bern 19,3 Grad - 2 Grad mehr als SF Meteo.

(alb/sda)

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Christoph Küffer ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Privatdozent am Institut für Integrative Biologie und TdLab an der ETH Zürich.
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