Vorwürfe gegen Ex-CIA-Chef Tenet nach Kritik an Irak-Krieg
publiziert: Dienstag, 1. Mai 2007 / 08:14 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 1. Mai 2007 / 08:31 Uhr

Washington - Der ehemalige CIA-Chef George Tenet sieht sich nach seiner Kritik am Irak-Krieg Vorwürfen von früheren Mitarbeitern des US-Geheimdienstes ausgesetzt. Als die Regierung von Präsident George W. Bush die Invasion des Golfstaats vorbereitete, habe Tenet geschwiegen, kritisierten die sechs Ex-CIA-Mitarbeiter am Wochenende in einem Brief.

Ex-CIA-Chef George Tenet gibt sich in seinen Memoiren als Kriegsgegner.
Ex-CIA-Chef George Tenet gibt sich in seinen Memoiren als Kriegsgegner.
Durch dieses Versäumnis habe er geholfen, den Krieg zu begründen. Deshalb müsse Tenet den Orden «Friedensmedaille» zurückgeben, hiess es in dem Brief weiter. «Wir fordern Sie ausserdem dazu auf, einen bedeutenden Anteil der Einnahmen aus Ihrem Buch den US-Soldaten und deren Familien zukommen zu lassen, die im Irak getötet oder verwundet wurden.»

Damit bezogen sich die Ex-CIA-Mitarbeiter auf Tenets erschienene Memoiren, in denen er die Kriegsvorbereitungen kritisiert. Tenet wies die Vorwürfe im Fernsehsender NBC zurück. «Ich habe sicherlich nicht geschwiegen innerhalb des Bereichs meiner Arbeit und in den Gremien der Regierung», sagte er.

(fest/sda)

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