Vulkan Merapi hat seine Aktivität verstärkt
publiziert: Donnerstag, 8. Jun 2006 / 15:45 Uhr

Yogyakarta - In Indonesien hat der seit Monaten brodelnde Vulkan Merapi am Donnerstag seine Aktivität verstärkt. Es bildeten sich grosse Gaswolken, zudem strömte Lava aus dem Vulkan aus.

Die extrem heissen Wolken hätten sich bis zu fünf Kilometer weit ausgebreitet.
Die extrem heissen Wolken hätten sich bis zu fünf Kilometer weit ausgebreitet.
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Die extrem heissen Wolken hätten sich bis zu fünf Kilometer weit ausgebreitet und Teile eines Waldes versengt, meldete die Nachrichtenagentur Antara. Es sei aber niemand verletzt worden. Die Behörden hatten in den vergangenen Tagen mindestens 11 000 Menschen aus der Umgebung des Berges in Sicherheit gebracht.

Der knapp 3000 Meter hohe Vulkan ist nur rund 50 Kilometer von dem Katastrophengebiet entfernt, wo am 27. Mai ein Erdbeben rund 5800 Menschen das Leben kostete. Experten schliessen einen Zusammenhang zwischen dem Beben und der verstärkten Aktivität des Merapi nicht aus.

Es sei nach wie vor schwer vorherzusagen, ob ein grosser Ausbruch in Kürze bevorstehe, sagte ein Vulkanologe des Merapi-Beobachtungszentrums.

Tödliche Gaswolken

Experten befürchten, dass ein seit Wochen im Innern des Berges wachsender Lavadom in sich zusammenfällt. Dadurch könnten extrem heisse Gase freigesetzt werden, die dann zu Tal rasen und alles verbrennen, was ihnen im Wege ist.

1994 waren bei einem Ausbruch des Vulkans 66 Menschen getötet worden. Die meisten von ihnen starben in extrem heissen Gaswolken, die die Abhänge hinabgerast waren. Als der Merapi 1930 ausbrach, starben 1300 Menschen

Das riesige Inselreich Indonesien wird wegen seiner Lage in einer seismisch äusserst aktiven Zone, dem so genannten Ring aus Feuer, jedes Jahr von hunderten von Erdbeben heimgesucht. Es gibt rund 130 aktive Vulkane, so viele wie in keinem anderen Land der Welt. 65 gelten als gefährlich.

(bert/sda)

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