WHO: Fast 2000 Cholera-Tote in Simbabwe
publiziert: Dienstag, 13. Jan 2009 / 14:24 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 13. Jan 2009 / 14:49 Uhr

Harare - In Simbabwe sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) inzwischen fast 2000 Menschen an der Cholera-Epidemie gestorben. Insgesamt gebe es 1937 Tote, weitere 38 334 Menschen sind noch an der Seuche erkrankt.

Das simbabwische Gesundheitssystem sei völlig zusammengebrochen.
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Die Ausbreitung der Cholera hat sich danach weiter beschleunigt. Während am 10. Januar 12 Todesfälle und 300 Erkrankungen gemeldet wurden, waren es einen Tag später bereits 25 Tote und 541 Neu-Infektionen.

Die Seuche hat sich nach Angaben der WHO über alle zehn Provinzen des Landes ausgebreitet, in dem der umstrittene Präsident Robert Mugabe mit der Opposition seit Monaten über eine Machtteilung streiten.

UNO soll eingreifen

Die Hilfsorganisation Ärzte für Menschenrechte (Physicians for Human Rights PHR) forderte angesichts eines völligen Zusammenbruchs des simbabwischen Gesundheitssystems dessen Übernahme durch die Vereinten Nationen.

Es gebe weder öffentliche Spitäler noch könnte sich das medizinische Personal angesichts der Not im Lande die Fahrt zur Arbeit leisten, erklärte PHR-Geschäftsführer Frank Donahue bei der Vorstellung eines Berichts zur Situation im Lande: «Es gibt endlose Anzeichen für ein gescheitertes Gesundheitssystem.»

In der Regenzeit, die in der Region ihren Höhepunkt im Januar und Februar hat und bis Mitte März andauern kann, wird mit einer weiteren Verschlechterung der Lage gerechnet. Auch Nachbarländer Simbabwes leiden zunehmend unter der Ausbreitung der Krankheit.

(tri/sda)

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