WHO-Sitzung: Couchepin begrüsst Sanitätsreglement
publiziert: Dienstag, 17. Mai 2005 / 16:43 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 17. Mai 2005 / 17:30 Uhr

Genf - Bundesrat Pascal Couchepin hat die geplante Verabschiedung eines neuen Sanitätsreglements der Weltgesundheitsorganisation (WHO) begrüsst.

Bundesrat Couchepin leitet in Genf die Schweizer Delegation.
Bundesrat Couchepin leitet in Genf die Schweizer Delegation.
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Weitere Informationen zur Weltgesundheitsorganisation (Englisch).
www.who.int/about/en/

Couchepin leitet die Schweizer Delegation an der derzeit in Genf tagenden Weltgesundheitsversammlung (WHA).

Die Revision des internationalen Sanitätsreglements ist vor allem nötig bei Krankheiten wie Sars oder Vogelgrippe, sagte Couchepin. Mit dem neuen Text habe sich sich das Reglement von einem technischen Werkzeug zu einem Instrument entwickelt, das bei allen Risiken für die Volksgesundheit eingesetzt werden könne. Das Dokument soll am Mittwoch von der WHA verabschiedet werden.

Wir hoffen, dass das Reglement künftig ein wirksames Mittel bei der internationalen Bekämpfung von Infektionskrankheiten ist, sagte der Innenminister weiter.

Keine Ausbreitung

Die Reglementierung der Gesundheitsüberwachung sieht Verfahren vor wie Quarantäne, Kontrollen, oder Reiseempfehlungen, um Viren schneller zu entdecken. Damit soll auch eine Ausbreitung über die Landesgrenzen hinaus vermieden werden.

Das neue Reglement soll breiter angewendet werden als bisher. Es beschränkt sich nicht mehr nur auf die Feststellung einer Epidemie, beispielsweise von Cholera. Es soll den Umgang mit bestehenden und neu oder erneut auftretenden Krankheiten sowie Notsituationen im Zusammenhang mit Lebensmitteln regeln.

Das Reglement aus dem Jahr 1951 wurde 1969 revidiert. Die Verhandlungen über eine erneute Modernisierung waren seit 1995 erschwert worden, weil viele Länder strengere Kontrollen befürchteten.

(bert/sda)

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