Ebola
WHO erklärt Ebola-Epidemie in Nigeria für beendet
publiziert: Montag, 20. Okt 2014 / 14:34 Uhr / aktualisiert: Montag, 20. Okt 2014 / 18:39 Uhr

Genf - Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat den Ebola-Ausbruch in Nigeria offiziell für beendet erklärt. «Das ist eine spektakuläre Erfolgsgeschichte, die zeigt, dass Ebola eingedämmt werden kann», erklärte die Organisation am Montag in Genf.

4 Meldungen im Zusammenhang
Der nigerianischen Regierung und den WHO-Vertretern vor Ort sei aber bewusst, dass das westafrikanische Land weiter gefährdet sei, solange die Krankheit in anderen Ländern der Region weiter wüte. Man bleibe deswegen in Alarmbereitschaft.

In Nigeria hatte es 20 Erkrankte gegeben, 8 davon starben. Ein Ebola-Ausbruch gilt nach den Richtlinien der WHO als beendet, wenn 42 Tage lang kein Fall aufgetreten ist. 42 Tage entsprechen der doppelten maximalen Inkubationszeit, also dem Zeitraum zwischen der Ansteckung und dem Auftreten von Symptomen.

Bereits am Freitag hatte die Organisation Senegal für ebolafrei erklärt. Dort hatte es jedoch nur eine Infektion gegeben, die der Erkrankte überlebte.

Zurück ins Ebola-Gebiet

Derweil wurde bekannt, dass ein von Ebola geheilter britischer Pfleger zurück nach Westafrika reiste, um dort weiter Infizierte zu behandeln. Will Pooley hatte sich als Helfer in Sierra Leone mit dem Virus angesteckt.

Er wolle weiter gegen die Epidemie ankämpfen und «alles tun, was ich kann, um so viele unnötige Todesfälle wie möglich zu verhindern», sagte der 29-Jährige, der am Sonntag in der Hauptstadt Freetown ankam.

Pooley hatte sich als erster Brite während der aktuellen Epidemie infiziert und war im August zur Therapie in seine Heimat geflogen worden. Nach einer Behandlung mit dem experimentellen Medikament «ZMapp» in einem Londoner Spital war er im September geheilt entlassen worden.

Norwegische Ärztin gesund

Auch die an Ebola erkrankte Norwegerin ist wieder gesund und wurde aus der Isolierstation entlassen. Die Ärztin nahm an einer Medienkonferenz des Ulleval-Spitals in Oslo teil und sagte, sie habe sich bei ihrer Arbeit für Ärzte ohne Grenzen in Sierra Leone mit dem Ebola-Virus angesteckt.

Vor zwei Wochen war sie nach Norwegen geflogen und sofort isoliert worden. Zu Details ihrer Behandlung äusserten die Ärzte sich nicht.

(fest/sda)

Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bangalore - Das kanadische Unternehmen Tekmira Pharmaceuticals hat mit der ... mehr lesen
Ebola bekämpfen - ein Ziel, das schon bald möglich scheint.
Ebola beschäftigt derzeit die Welt.
London - Ebola-Kontrollen von ... mehr lesen
Genf - Die Genfer Universitätsspitäler ... mehr lesen
Universitätsspital Genf.
Experten hatten zuvor davor gewarnt, voreilig ein Ende des Virus in dem Staat zu verkünden. (Symbolbild)
New York - Der nigerianische Präsident Goodluck Jonathan hat sein Land für Ebola-frei erklärt. «Wir können heute getrost sagen, dass Nigeria Ebola-frei ist», sagte Jonathan ... mehr lesen
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Einschulung.
Einschulung.
Publinews    Wenn man von optimaler Begleitung von Schulkindern spricht, denken wohl die wenigsten Menschen an einen Schulthek. Der Inbegriff der Begleitung liegt immer noch im Mutter- oder Vaterbegriff begraben. mehr lesen  
Der Sehsinn gilt als wichtigster Sinn des Menschen. Rund 90 Prozent aller Umwelteindrücke hängen von den Augen ab. Trotzdem steigt die Anzahl an ... mehr lesen  
Wie man die Zukunft sieht...
Auch das ist Digital Health: Trainingsspiele für ältere Menschen (ZHAW-Forschungsprojekt «WeTakeCare»)
ZHAW - Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften  Bei der Digitalisierung im Gesundheitswesen belegt die Schweiz im internationalen Vergleich die hinteren Plätze. Um Ränge gutzumachen, müssten Entscheidungsträger den digitalen Wandel ... mehr lesen  
Publinews Der Fachbegriff im Bereich der Medizin für eine Bindehautentzündung lautet Konjunktivitis. Diese entsteht selten durch eine Infektion. In den meisten ... mehr lesen  
Nur ein Augenarzt kann eindeutig feststellen, ob es sich um eine allergische Bindehautentzündung handelt.
Titel Forum Teaser
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute So Mo
Zürich 7°C 9°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich wolkig, aber kaum Regen
Basel 9°C 11°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
St. Gallen 7°C 9°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich wechselnd bewölkt, Regen
Bern 8°C 11°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich wechselnd bewölkt, Regen
Luzern 5°C 12°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich wolkig, aber kaum Regen
Genf 7°C 12°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich wechselnd bewölkt, Regen
Lugano 3°C 10°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig freundlich
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten