WHO kritisiert Chinas Umgang mit neuem Sars-Fall
publiziert: Sonntag, 1. Feb 2004 / 08:20 Uhr

Peking - Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat China wegen seinem Umgang mit Sars kritisiert. Dies weil die Behörden den letzten Fall der lebensgefährlichen Lungenkrankheit erst sehr spät publik gemacht hatten.

China machte den letzten Sars-Fall erst sehr spät publik.
China machte den letzten Sars-Fall erst sehr spät publik.
Der Fall gibt Anlass zu einer Reihe von Sorgen über die Art, wie die Infektion des Mannes entdeckt, behandelt und darüber berichtet worden ist, reagierte die WHO auf die Nachricht vom Samstag, dass ein erkrankter 40-jähriger Arzt in der Südprovinz Guangdong bereits vor Tagen als geheilt entlassen worden sei.

Die WHO war erst am späten Freitagabend über diese vierte offiziell bestätigte Erkrankung in der Südprovinz Guangdong informiert worden. Trotz der Diagnose Lungenentzündung sei der Arzt erst zwei Tage später am 16. Januar in einem Krankenhaus in Kanton angemessen isoliert worden.

Der Fall sei ferner erst am 26. Januar dem Gesundheitsministerium gemeldet worden, bemängelte WHO-Sprecher Roy Wadia in Peking. Frühe Entdeckung, schnelle Isolierung und schnelle Meldung von Fällen sind entscheidend für die Eindämmung einer jeden infektiösen Krankheit.

(rr/sda)

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