Engagement gefordert
WHO will Herz-Kreislauf-Probleme eindämmen
publiziert: Mittwoch, 14. Sep 2011 / 13:36 Uhr
Viele Menschen sterben an nicht übertragbaren Krankheiten wie Krebs.
Viele Menschen sterben an nicht übertragbaren Krankheiten wie Krebs.

Genf - Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat internationale Anstrengungen gegen die Ausbreitung nicht übertragbarer Krankheiten wie Krebs oder Herz-Kreislauf-Problemen gefordert. Diese Krankheiten sind heute die Todesursache Nummer eins.

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Fast zwei Drittel aller Menschen sterben an nicht übertragbaren Krankheiten. 48 Prozent davon entfallen auf Herz-Kreislauf-Krankheiten, 21 Prozent sterben an Krebs, 12 an chronischen Atemwegserkrankungen und 3 Prozent an Diabetes, wie die WHO in einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht festhält.

Im Jahr 2008 starben mehr als 36 Millionen Menschen an einer dieser Krankheiten. Davon ereigneten sich mehr als neun Millionen Todesfälle vor dem 60. Lebensjahr.

Es handle sich um vermeidbare, verfrühte Todesfälle, die zu 90 Prozent in ärmeren Ländern geschahen. In der Schweiz trifft es laut WHO 26,9 Prozent der Männer und 15 Prozent der Frauen vor dem 70. Lebensjahr.

Mehr machen gegen Übergewicht

Die WHO geht davon aus, dass zwischen 2010 und 2020 die Zahl der Todesfälle wegen nicht übertragbarer Krankheiten um 15 Prozent zunehmen werde.

Die UNO-Organisation sieht dabei fünf Hauptrisikofaktoren: Bluthochdruck (13 Prozent der Todesfälle), Rauchen (9), erhöhter Blutzuckerspiegel (6), Bewegungsmangel (6), Übergewicht und Fettleibigkeit (5) sowie Alkoholismus (3,8).

Der WHO-Bericht enthält Empfehlungen für das Ministertreffen von nächster Woche im Rahmen der UNO-Generalversammlung in New York. In Industrieländern zeigten Massnahmen zur Senkung des Blutdrucks und des Cholesterinspiegels Erfolg. Gegen Übergewicht und Diabetes müsse aber noch mehr unternommen werden.

(bg/sda)

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