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Nach dem Verkauf von 500 000 französischen Trikots ist Hersteller Adidas der Nachschub in Frankreich ausgegangen.

1700 Jerseys des WM-Finalisten wurden am Samstag noch aus ausländischen Lagern nach Frankreich gebracht.
Italienischer Ärger
Der italienische Verband ist verärgert, weil ihm für den Final weniger als 5000 Tickets zustehen. Ausserdem beklagte Teammanager Gigi Riva, dass «wir nur die schlechtesten Plätze erhalten haben».
Wertvoller Käfer
Der alte VW-Käfer von Jürgen Klinsmann entpuppt sich als wahrer Verkaufsschlager. Am Samstag hatte in der Internetauktion der Höchsbietende für das 1967 zugelassene blaue Cabrio über 300 000 Euro geboten. Die Frist für die Versteigerung endet am Dienstagabend.
Alkoholverbot in Rom
In Rom darf aus Sicherheitsgründen am Sonntag in mehreren Stadtvierteln kein Alkohol ausgeschenkt werden. Der Verkauf von alkoholischen Getränken sowie von Flaschen aus Glas oder Metall ist unter anderem im Circus Maximus, wo Tausende den Halbfinal gegen Deutschland verfolgt hatten, von Samstagnachmittag bis Sonntagnacht verboten.
Essen mit dem Präsidenten
Frankreichs Präsident Jacques Chirac hat die «Bleus» nach dem Finale gegen Italien für Montag zum Mittagessen in den Elysée-Palast eingeladen. Die Einladung gelte unabhängig vom Ausgang des Endspiels, teilte der Palast am Samstag in Paris mit. Der Präsident wird am Sonntagabend in Berlin sein, um die Equipe tricolore anzufeuern.
Fast Food bleibt WM treu
Der Fast-Food-Riese McDonald´s bleibt bis zur WM 2014 Sponsor der FIFA. Das Unternehmen mit seinen weltweit mehr als 30 000 Restaurants ist seit der WM 1994 in den USA FIFA-Partner. McDonald´s kann damit weiter Werbeaktionen in seinen Filialen in über 100 Ländern der Welt durchführen.
Internationale Stadionkapelle
Vor dem WM-Final in Berlin können beide Mannschaften in ihrer Muttersprache himmlischen Beistand suchen. In der Kapelle des Olympiastadions ist das Vaterunser auch auf Französisch und Italienisch in die vergoldeten Wände eingelassen. Von der Möglichkeit zum Gebet machten Spieler mehrerer Teams bei WM-Partien Gebrauch.
Kenia gewinnt Strassenfussball-WM
Kenia ist erster Weltmeister im Strassenfussball. Die Mannschaft setzte sich am Samstagabend gegen Südafrika mit 4:3 nach Penaltyschiessen durch. Bei der WM-Premiere der Strassenkicker waren 22 Teams aus sozialen Projekten gegeneinander angetreten. Die Mannschaft aus Kenia steht für das erfolgreichste Fussballprojekt Afrikas, bei dem besonders der Einsatz für die Umwelt zählt. 17 000 Kenianer aus 16 Slums nehmen an den Programmen teil.
Prodi darf nicht zum Final
Italiens Ministerpräsident Romano Prodi darf nicht zum Final zwischen der Squadra Azzurra und Frankreich nach Berlin reisen. Italienische Tradition verbietet dem Regierungschef die Anwesenheit im Stadion, wenn der Staatspräsident dem Spiel beiwohnt. «Es tut mir Leid. Wenn der Präsident da ist, dann ist auch nur der Präsident da», sagte Prodi, der den Halbfinal-Triumph der Italiener gegen Deutschland noch live im Stadion erlebt hatte. In Berlin wird nun das 81 Jahre alte Staatsoberhaupt Giorgio Napolitano den Seinen die Daumen drücken.
(smw/Si)




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