WM-Wetter in Südafrika
publiziert: Donnerstag, 17. Jun 2010 / 08:59 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 17. Jun 2010 / 09:23 Uhr
Kennt sich sehr gut in Südafrika aus: CNN-Korrespondentin Robyn Curnow.
Kennt sich sehr gut in Südafrika aus: CNN-Korrespondentin Robyn Curnow.

Ich weiss, ich klinge wie meine Mutter, aber man sollte unbedingt warme Sachen einpacken, wenn man zur WM in Südafrika ist. Man muss bedenken, dass im Juni und Juli in der südlichen Hemisphäre Winter ist. Viele Touristen, die noch nie in Afrika waren, gehen davon aus, dass es hier immer heiss ist.

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cnn.com/worldcup

Ist es nicht. Auch wir haben Jahreszeiten. Minus zwei Grad Celsius wurden diese Woche gemessen und nicht ohne Grund sehen Fernsehzuschauer auf den Rängen der WM-Arenen jubelnde Fans in warmen Jacken.

Der Winter in Johannesburg kann nachts bitterkalt sein. Wenn man also Tickets für ein Spiel im Soccer City-Stadion hat, sollte man an Pullis, Jacken und Wollmützen denken. Kapstadt ist windig und verregnet im Winter, wasserfeste Kleidung ist also Pflicht. Für sonnenhungrige Touristen aus der nördlichen Hemisphäre werden die Spiele in Durban wahrscheinlich am angenehmsten sein. Das Klima ist dort tropisch mild. Die Stadt liegt am Indischen Ozean, was bedeutet, dass man auch während der Wintermonate am Strand liegen und ein paar Sonnenstrahlen geniessen kann.

Vom Wetter in Kapstadt werden wohl einige Leute ziemlich enttäuscht sein - besonders die Spielerfrauen, die sich für die WM-Zeit luxuriöse Villen mit Infinity-Pool und Meerblick in Camps Bay gemietet haben. Sollte es in den kommenden Wochen verregnet und kalt sein, dann werden die Damen in ihren Jimmy Choo-High-Heels ziemlich frieren. Anstatt an der Bräune zu arbeiten, müssen sie und die anderen Fussballfans dann wohl die atemberaubend schönen Weinberge besuchen. Für ein paar Gläser der erstklassigen Weine Stellenbosch oder Franschoek lohnt sich eine Südafrika-Reise aber allemal.

Das Wetter der nächsten Wochen wird für alle neun Austragungsorte irgendwo zwischen den Extremen von Kapstadt im Süden und Johannesburg im Norden des Landes liegen. Aber meistens sind die Tage mild und sonnig und die Nächte kühl.

Südafrikanische Gebäude haben keine Doppelverglasung oder effektive Heizsysteme, weshalb man einen Temperatursturz sofort spürt. Hier in Afrika werden Häuser so konstruiert, dass die Räume in langen, heissen Sommern kühl bleiben. In einem drückend heissen Dezember ist das eine Erleichterung, aber während eines Kälteeinbruchs in den Wintermonaten kann das ganz schön frisch werden. In der Winterzeit habe ich oft das Gefühl, in meiner Wohnung sei es kälter als draussen.

Im Juni und Juli gehen Südafrikaner oft mit einem Extra-Paar Socken, warmen Pyjamas und einer heissen Wärmflasche zu Bett. Kein Zweifel, einige dieser Dinge werden ortsansässige Fussballfans zu den späten Spielen um 20.00 Uhr mit ins Stadion bringen. Die Südafrikaner, die Fleecejacken tragen und ihre Fahnen in Handschuhen schwenken, werden sie sich über all die amüsieren, die mit Flip Flops, Netzshirts und knallweissem Sunblocker auf der Nase zum Spiel kommen.

Aber unabhängig davon, wie das Wetter während der Weltmeisterschaft sein wird: Den Besuchern ist ein warmes südafrikanisches Willkommen garantiert.

Robyn Curnow ist Johannesburg aufgewachsen. Sie ist CNN-Korrespondentin in Südafrika und berichtet während der WM aus ihrer Heimat.

(Robyn Curnow/CNN-International)

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