WWF kämpft gegen Beteiligung an Kohlewerk
publiziert: Dienstag, 21. Dez 2010 / 09:25 Uhr
Der WWF Graubünden ist gegen eine Beteiligung von Repower an zwei Kohlekraftwerken. (Symbolbild)
Der WWF Graubünden ist gegen eine Beteiligung von Repower an zwei Kohlekraftwerken. (Symbolbild)

Chur - Der WWF Graubünden zieht mit einer Initiative gegen die geplante Beteiligung des Bündner Stromunternehmens Repower an zwei Kohlekraftwerken in Norddeutschland und Süditalien ins Feld. Die Lancierung ist für Februar 2011 geplant.

6 Meldungen im Zusammenhang
Unterstützt wird das Begehren von mehreren Parteien und Organisationen. Es lägen Zusagen der SP, der Grünen, der Grünliberalen, sowie von Pro Natura, des VCS und der Vereinigung der Bündner Umweltorganisationen vor, sagte WWF-Geschäftsführerin Anita Mazzetta auf Anfrage.

Kohle sei mit Abstand der klimaschädlichste Energieträger in der Stromproduktion, heisst es in einer Mitteilung des WWF Graubünden. Mit ihren Auslandinvestitionen in die Kohleverstromung heize auch Repower den Klimawandel an.

Die beiden geplanten Kohlekraftwerke in Brunsbüttel und Saline Joniche würden rund 40 Prozent der gesamten CO2-Emissionen der Schweiz ausstossen. Da der Kanton Graubünden via Repower mit 46 Prozent an diesen Unternehmen beteiligt ist, sollen nun die Stimmberechtigten entscheiden, ob sie dies wollen oder nicht, meint der WWF.

(ade/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bern - Der Stromkonzern Repower ist eines von sieben Unternehmen, das in diesem ... mehr lesen
Der Energiekonzern Repower hat ihren Sitz in Poschiavo, Graubünden. (Symbolbild)
Saline Joniche - Das kalabresische Regionalparlament hat sich gegen das geplante Kohlekraftwerk des Bündner Energieunternehmens Repower ausgesprochen. Es wendet sich gegen die italienische Regierung, die kürzlich per Dekret die Umweltverträglichkeit des Projektes anerkannte. mehr lesen 
Steinkohlekraftwerk in Lünen.
Lugano - Der Kanton Tessin hält an seiner Beteiligung am deutschen ... mehr lesen
Green Investment Zürich - Die Umweltschutzorganisation World Wildlife Fund (WWF) hat sich zu ihrem 50. Geburtstag neue Arbeitsschwerpunkte ... mehr lesen
Regenwald in Panama: Der WWF setzt sich auch hier für Biodiversität ein.
Das Projekt entspreche nicht mehr den Erwartungen der Groupe E.
Green Investment Freiburg - Der Westschweizer Stromkonzern Groupe E und die Romande Energie wollen sich nicht mehr am Kohlekraftwerk im ... mehr lesen
Weitere Artikel im Zusammenhang
Ratcliffe-on-Soar - Bei Protesten gegen ein E.ON-Kohlekraftwerk in Grossbritannien ist es am Samstag zu Zusammenstössen ... mehr lesen
Die Energieversorgung Grossbritanniens hängt stark von Kohle ab.
Das Initiativkomitee deponierte die Unterschriftenbögen bei der Bundeskanzlei. (Symbolbild)
Das Initiativkomitee deponierte die Unterschriftenbögen ...
110'000 Unterschriften  Bern - Die Opfer administrativer Zwangsmassnahmen sollen eine Entschädigung erhalten. Die Wiedergutmachungs-Initiative verlangt, dass dafür ein Fonds in der Höhe von 500 Millionen Franken eingerichtet wird. 
Wiedergutmachungs-Initiative dürfte wohl zustandekommen Bern - Die Wiedergutmachungs-Initiative für Verdingkinder und ...
500 Soforthilfe-Gesuche von Opfern fürsorgerischer Zwangsmassnahmen Bern - 500 Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen ...
Gotthard-Strassentunnel  Bern/Altdorf - Zum Bau einer zweiten Strassentunnelröhre am ...  
Der neue Tunnel soll ab etwa 2020 in sieben Jahren gebaut werden.
Wut und Angst trifft auf schwammiges Lavieren: «PEGIDA»-Protest in Dresden (15. 12. 2014)
Etschmayer Wutbürger, Proteste und die Politiker: Ein Absurdum sondergleichen entwickelt sich immer weiter auf den grossen Knall zu. Kann da jemand noch entschärfen? mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • PMPMPM aus Wilen SZ 166
    Gute Analyse... ...aber die Schnittmenge zwischen Salonsozialisten und Intellektuellen ... heute 11:43
  • thomy aus Bern 4173
    Burka-Tragverbot in der Schweiz ... Ich denke JA! Diese Frauen bewegen sich bei uns in absolut fremdem ... gestern 22:33
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2633
    Musliminnen... können mit der Burka rumlaufen, wie sie wollen. Aber es darf sich dann ... gestern 11:26
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2633
    Es... muss nun allen Flüchtlingsunterstützern die Möglichkeit gegeben werden ... Sa, 20.12.14 20:48
  • Kassandra aus Frauenfeld 1101
    Ich würde mich nicht dazu hergeben, an jedem Schweinehund zu lecken! Sorry! Das tun ... Fr, 19.12.14 11:20
  • PioXX aus Orbetello 161
    Das Lecken... ...das habe ich leider einem anderen Schweinehund versprochen! Fr, 19.12.14 09:44
  • Kassandra aus Frauenfeld 1101
    Darum muss ich auswandern! Es darf in der Schweiz wohl niemand leben, der sich einen offen Blick ... Do, 18.12.14 15:32
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2633
    Im... nächsten Jahr werden es noch mehr Bootsflüchtlinge versuchen nach ... Do, 18.12.14 12:33
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
MO DI MI DO FR SA
Zürich -1°C 5°C sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
Basel -1°C 6°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
St.Gallen 1°C 6°C sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
Bern -2°C 6°C sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
Luzern -1°C 8°C sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
Genf -2°C 9°C sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
Lugano 3°C 10°C sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
mehr Wetter von über 6000 Orten