Waffen raus aus dem Haus
publiziert: Mittwoch, 9. Aug 2006 / 14:27 Uhr

Zürich - Die meisten Morde in der Schweiz geschehen innerhalb der Familie. Fast die Hälfte dieser Bluttaten wird mit Schusswaffen verübt. Bis zu drei Millionen Schusswaffen – Armeewaffen inklusive – lagern in privaten Haushalten.

Werbesujet der Zeitschrift «annabelle».
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Die Zahl der Schusswaffen, die in Schweizer Haushalten lagert, wird auf drei Millionen Stück geschätzt. Experten führen die hohe Zahl der Morde und Selbstmorde in der Schweiz auf diesen Umstand zurück. Die Zeitschrift «annabelle» meint: Waffen gehören nicht in die Familie! In der Herbstsession steht das Waffengesetz im Nationalrat zur Debatte. Deshalb hat die Zeitschrift in ihrer heutigen Ausgabe die Petition «Keine Schusswaffen zu Hause» gestartet.

Die Petition der «annabelle» fordert im Weiteren, dass die Armeewaffe nach Ablauf der Wehrpflicht nicht mehr behalten werden kann. Ausserdem soll rasch ein nationales Waffenregister geschaffen werden.

Wie «annabelle»-Chefin Lisa Feldmann gegenüber dem Branchenportal «persoenlich.com» sagte, habe man mit der Petition «in ein Wespennest gestochen». Das Sekretariat der «annabelle» habe Beschimpfungen entgegen nehmen müssen, die Autorin des Artikels zur Petition sei mit bösen Mails bedacht worden.

(li/news.ch)

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