Waffenruhe in Mogadischu: Einwohner bergen Leichen
publiziert: Freitag, 27. Apr 2007 / 21:39 Uhr / aktualisiert: Freitag, 27. Apr 2007 / 23:32 Uhr

Mogadischu - Am ersten Tag relativer Waffenruhe nach heftigen Kämpfen in Mogadischu haben die Einwohner mit der Bergung der zahlreichen Leichen auf den Strassen begonnen. Diese hatten während der Kämpfe nicht beerdigt werden können.

Es wird wohl weitere Kämpfe mit weiteren Verletzten geben.
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Augenzeugen berichteten von Plünderungen in mehreren Stadtteilen. Soldaten der somalischen Armee seien in Wohnhäuser sowie in eine Getränkefabrik eingedrungen.

Der stellvertretende Verteidigungsminister Salad Ali Jelle sagte, bei den Plünderern handele es sich um Zivilisten in gestohlenen Armeeuniformen. Spezialtruppen seien im Einsatz, um den Raubzügen ein Ende zu machen.

Äthiopische und somalische Soldaten patrouillierten auf der Suche nach islamistischen Kämpfern durch die Stadt. Zahlreiche Strassen in der Innenstadt waren nach Augenzeugenberichten abgesperrt.

«Die Zeit der Gewalt ist vorbei»

Die Regierung teilte wie am Donnerstag bereits angekündigt ein Ende der Kämpfe somalischer sowie äthiopischer Truppen gegen islamistische Aufständische mit. «Die Zeit der Gewalt ist vorbei», sagte der Regierungssprecher. Die somalische Regierung werde alles für Frieden und Aussöhnung tun.

Die aktuelle Waffenruhe ist nicht das Ergebnis von Verhandlungen. Beobachter gehen davon aus, dass sie beide Seiten nutzen, um sich auf weitere Kämpfe vorzubereiten.

Die äthiopischen Streitkräfte bekämpfen seit Monaten zusammen mit somalischen Regierungssoldaten Aufständische und Überreste der islamischen Milizen, die im vergangenen Jahr einen Grossteil des Landes unter ihre Kontrolle gebracht hatten.

(smw/sda)

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