Waffenruhe zwischen Israel und Hamas immer brüchiger
publiziert: Samstag, 15. Nov 2008 / 00:58 Uhr

Tel Aviv/Gaza - Die Waffenruhe zwischen Israel und den radikalen Palästinenserorganisationen im Gazastreifen wird immer brüchiger. Die israelische Luftwaffe griff erneut Kämpfer im Norden des Küstenstreifens an.

Israel griff den Gaza-Streifen an, die Hamas feuerte Rakten ab.
Israel griff den Gaza-Streifen an, die Hamas feuerte Rakten ab.
1 Meldung im Zusammenhang
Dabei wurden vier Palästinenser verletzt. Wie palästinensische Rettungskräfte und Augenzeugen berichteten, handelte es sich bei den Opfern des Helikopterangriffs um Mitglieder der Al-Quds-Brigaden, des bewaffneten Arms der Palästinenserorganisation Islamischer Dschihad.

Ein israelischer Armeesprecher bestätigte, dass es einen Luftangriff gegeben habe, nannte aber keine Einzelheiten.

Im Gegenzug feuerten militante Palästinenser 15 Raketen auf Israel ab. Bei einem direkten Treffer eines Hauses erlitt eine 70 Jahre alte Frau den Angaben zufolge einen Herzanfall. Die radikalislamische Hamas-Organisation bekannte sich zu den Raketenabschüssen. Der Sprecher, Abu Obeida, drohte Israel damit, dass es einen «grossen Preis» zahlen werde.

Israels Ministerpräsident Ehud Olmert wollte noch im Laufe des Freitags mit der Armeeführung über eine Reaktion auf den Raketenbeschuss beraten. Als Reaktion auf die jüngste Welle der Gewalt riegelt Israel den Gazastreifen weitgehend ab.

Ban Ki Moon beunruhigt

UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon äusserte sich «tief beunruhigt» über die Verschlechterung der Lage im Gazastreifen und forderte die israelische Regierung auf, die Blockade des Gazastreifens aufzuheben. Er sei besorgt, dass hunderttausenden Menschen Nahrungsmittel und andere lebensnotwendige Hilfen vorenthalten würden.

Auch EU-Aussenkommissarin Benita Ferrero-Waldner appellierte an Israel, die Grenzübergänge zum Gazastreifen für Nahrungsmittel und Medikamente zu öffnen.

Das UNO-Hilfswerk für Palästinaflüchtlinge (UNRWA) warnte davor, dass es wegen der Blockade keine Lebensmittel mehr verteilen könne. Nach Einschätzung der Menschenrechtsorganisation Amnesty International steht der Gazastreifen mit seinen rund 1,5 Millionen Palästinensern kurz vor der Katastrophe.

(ht/sda)

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Interessant
Bei der Feier am Todestag von Arafat,gab Abbas stolz bekannt,das letzte Angebot der Israelis fast das ganze Ostjerusalem für einen Friedensvertrag abzugeben,abgelehnt zu haben.Er forderte zu weiterem Terror auf und auf dem Weg Arafats weiter zu schreiten. Ich habe eben E.Mails aus Nahost durchgestöppert,und dies gefunden,vom 13.11.Interessant ist auch zu wissen,das Muslime Verträge mit nicht Mulimen jederzeit brechen können,wenns zu ihrem Vorteil ist.
So nicht
Palästina hätte 1948 nur ja sagen müssen,dan gäbe es den palästinensischen Staat,schon seid 1948! Es waren die Palästinenser die nein sagten,dies ist nun mal die Realität.1948 gehörte Ostjerusalem zu Jordanien,nicht zu Israel.1967 wollten acht arabische Länder Israel auslöschen,mit einem Präventivschlag kam Israel dem zuvor,und Jordanien verlor Ostjerusalem. Sind diese Siedlungen illegal? An diesen Orten leben Juden schon seid Jahrtausenden,da sprach noch niemand von Palästina,mit diesem Hintergrund haben Juden doch ein Recht dort zu leben! Die Räumungen der Siedlungen und eine Uebergabe Ostjerusalems an die Palästinenser bringt keinen Frieden,denn dies wollen alles,was sie auch seid 1948 sagen.Weiss noch jemand das am 14.5.1946 das Emirat Transjordanien (heutiges Jordanin) geschaffen wurde,mit Land das in der Balfour-Erklärung den Juden versprochen wurde,und somit vier fünftel vom den Juden versprochenen Land weggenommen wurde¨,man wollte dort später palästinensische Araber ansiedeln.Daher der Ausspruch Arafats Palästina ist Jordanien.
Freies Palästina überfällig
Genau seit 1948 warten die Palästinenser auf Land, das ihnen genauso versprochen ist. Wer in diesem Konflikt wohl die grösseren Terroristen sind, bleibt noch zu definieren. Verurteilungen nützen auf einem Friedensprozess verdammt wenig. Die illegalen Siedlungen müssten geräumt werden und Ostjerusalem den Palästinensern als Hauptstadt überlassen werden. Das wären mal positive Zeichen aus Tel Aviv!
Palästina will keinen Frieden
Tatsache ist und bleibt,Palästina will keinen Frieden sondern ganz Israel.Tatsache ist Israel war 1948 mit der Teilung des Landes einverstanden,ein Land das Ihm versprochen war! Tatsache ist die Araber lehneten ab. ie kann Israel die Entwicklung Palästinas in der Hand haben,wenn es sich dauernnd gegen dessen Terror verteidigen muss.Palästina hat seid 1948 seine Entwicklung in eigener Hand! Die Weltstaaten sollten sich dazu durchringen,endlich mal Palästina zu verurteilen,und dieses Palästina zwingen seinen Terror aufzugebe.
doch doch
ich finde zwar diesen ganzen konflikt absolut lächerlich... sehr unerwachsen und unterentwickelt.... aber nachdem israel ja immer noch alles mittel in der hand hat und somit die macht über die entwicklung palästinas haben, solange müssen sie auch die rüge einstecken. was will palästina schon... die können ja nur noch bomben in die welt schmeissen, um überhaupt auf sich aufmerksam zu machen und den widerstand gegen die israelische übermacht aufrecht zu erhalten. andere mittel stehen ihnen nicht zur verfügung.

die weltstaaten sollten sich endlich dazu durchringen, israel in die schranken zu weisen und ihnen eine lösung aufzuzwingen, welche beiden völkern die möglichkeit zum leben und atmen in ruhe lässt. von mir aus mit einem 100m hohen betonzaun dazwischen. den haben die israelis ja schon mal begonnen.... die hätten ja auch eigentlich den alten deutschen ddr-zaun wiederverwerten können...
Appel an hamas wo?
Wo bleiben die Appele der UNO EU IKRK an Hammas? Diese einseitigen Forderungen sind nicht mehr tolerierbar,auch das Uebersehen der drohenden Vernichtung Israels,ist inakzetabel.
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