Grenzwächter beschlagnahmen Waffen und Masken
Waffenschmuggel in Genf vereitelt
publiziert: Donnerstag, 3. Feb 2011 / 17:14 Uhr

Genf - Grenzwächter haben am Grenzübergang im Genfer Bahnhof Cornavin sechs Franzosen festgenommen, die mit zahlreichen Waffen die Grenze nach Frankreich passieren wollten. In ihrem Gepäck hatten sie über 40 Elektroschockgeräte versteckt - getarnt als Taschenlampen oder Mobiltelefone.

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Zudem hätten die Grenzwächter ein Feuerzeug mit einziehbarer Klinge, ein Springmesser sowie einen Teleskopschlagstock gefunden, sagte Stabsadjutant Michel Bachar am Donnerstag an einer Pressekonferenz.

Die sechs am Montag festgenommenen Männer hatten überdies verschiedene Sturmhauben, Bin-Laden- und Scream-Masken, Handschellen und Laserpointer sowie mehrere gefälschte Markenuhren bei sich. Den Wert der geschmuggelten Ware schätzt die Genfer Kantonspolizei auf 2000 Euro, was knapp 2600 Franken entspricht.

Empfänger unbekannt

Die Männer stammen alle aus der Region Lyon und sind zwischen 20 und 25 Jahre alt. Laut Bachar waren sie von Lyon via Genf über Zürich weiter zu ihrem Bestimmungsort in Thailand gereist, wo sie die Schmuggelware kauften. In Thailand hielten sie sich rund einen Monat auf, bevor sie ihre Rückreise antraten.

Die Polizei identifizierte die Männer nach der Festnahme. Drei von ihnen sind der französischen Polizei bekannt. Für wen die geschmuggelte Ware bestimmt gewesen sei, sei nicht klar, denn die Männer verweigerten die Aussage, sagte Eric Grandjean, Mediensprecher der Genfer Kantonspolizei.

Bachar vom Grenzwachtkorps betonte die Gefährlichkeit der beschlagnahmten Waffen. «Mit einem Elektroschockgerät, getarnt als Handy, könnte sogar jemand getötet werden.» Wenigstens seien die Waffen jetzt aus dem Verkehr gezogen. Aber der leichte Zugang zu solchen Waffen sei erschreckend, fügte Bachar an.

Elektroschockgeräte für Car-Jacking

Seit zwei Jahren beobachtet die Genfer Polizei, dass Elektroschockgeräte von Zeit zu Zeit beim Car-Jacking eingesetzt werden. Beim Car-Jacking zwingen Diebe Autofahrer meist mit Waffengewalt, ihnen das Fahrzeug zu überlassen. Es handle sich dabei aber um ein marginales Phänomen, sagte Grandjean.

Die beschlagnahmte Ware wird aufbewahrt, bis der Fall abgeschlossen ist. Danach werden die Waffen vernichtet.

(bert/sda)

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