Wahlallianz in Lausanne
publiziert: Dienstag, 14. Mrz 2006 / 07:16 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 14. Mrz 2006 / 07:39 Uhr

Lausanne - In Lausanne werden Rot-Grün und die PdA-POP/Soldarité gemeinsam zum zweiten Wahlgang am 2. April antreten: Sie haben eine Allianz für eine Fünferliste geschlossen.

Der Linksrutsch beflügelt SP und Grüne: Sie treten geeint mit einer gemeinsamen Liste an.
Der Linksrutsch beflügelt SP und Grüne: Sie treten geeint mit einer gemeinsamen Liste an.
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Bei den Bürgerlichen hat Stadträtin Doris Cohen-Dumani (FDP) das Handtuch geworfen. Anstelle der bisherigen Polizeidirektorin tritt für die bürgerliche Wahlplattform «LausannEnsemble» die FDP-Frau Martine Fiora-Guttmann an. Cohen-Dumani war im ersten Wahlgang nur auf dem achten Platz gelandet.

Mit ihr auf der bürgerlichen Liste kandidieren Olivier Français (FDP/ Rang 5), die liberale Eliane Rey (bisher/Rang 7)) und die Portugiesin Adozinda Da Silva (CVP/Rang 9), die einzige Kandidatin für den Lausanner Stadtrat mit ausländischem Pass.

Gemeinsame Liste

Die Linke, die sich angesichts der Platzierungen im ersten Wahlgang vom Wochenende eine gute Ausgangslage geschaffen hat, ihre Mehrheit im Stadtrat auszubauen, tritt geeint an. Wie die Grünen bekannt gaben, haben Grüne und SP mit den Parteien am linken Rand eine gemeinsame Liste beschlossen.

Marc Vuillemin von «A Gauche tout» (PdA-POP/Solidarité) wird auf der Liste antreten. Die SP schickt erneut Oscar Tosato (bisher/Rang 2) sowie Silvia Zamora (Rang 3)und Jean-Christophe Bourquin (Rang 6) ins Rennen.

Für die Grünen will Jean-Yves Pidoux (Rang 4) einen zweiten Sitz für seine Partei neben Stadtpräsidenten Daniel Brélaz erringen. Brélaz war als einziger der Kandidaten im ersten Anlauf gewählt worden.

Ursprünglichen Plan verworfen

Ursprünglich hatten die Grünen nur mit der SP auf einer Viererliste antreten wollen. «Nur Idioten ändern nicht ihre Meinung», sagte Grünen-Präsident Yves Ferrari dazu.

Bislang stellten die Grünen den Stadtpräsidenten, die SP besetzte im Stadtradt drei Sitze, die FDP zwei und die Liberalen einen Sessel. Der Kandidat der SVP Jean-Luc Chollet, der nur auf Rang 13 gelandet war, zog seine Kandidatur ebenfalls zurück.

(fest/sda)

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