FDP hofft auf dritten Sitz in Uri
Wahlen in den Kantonen Thurgau, Uri und Tessin
publiziert: Sonntag, 10. Apr 2016 / 09:57 Uhr
Uri: Zwei der sieben Sitze sind im zweiten Wahlgang der Gesamterneuerungswahl noch zu vergeben. (Symbolbild)
Uri: Zwei der sieben Sitze sind im zweiten Wahlgang der Gesamterneuerungswahl noch zu vergeben. (Symbolbild)

Bern - In den drei Kantonen Thurgau, Uri und Tessin wird heute Sonntag gewählt. In Uri müssen SVP und SP um den Verbleib im Regierungsrat zittern, im Thurgau wird der Grosse Rat neu bestimmt. Und im Tessin kommt es zur Bewährungsprobe für die Lega.

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Im Kanton Uri kämpfen SVP und SP um den Verbleib im Regierungsrat. Zwei der sieben Sitze sind im zweiten Wahlgang der Gesamterneuerungswahl noch zu vergeben. Die CVP hat sich im ersten Wahlgang bereits drei Sitze gesichert, die FDP deren zwei.

Die FDP hofft nun, auf Kosten von SVP und SP einen dritten Sitz zu holen. Sie schickt Urs Janett ins Rennen, der im ersten Wahlgang das absolute Mehr relativ knapp verpasst hatte. Für die SVP tritt Petra Simmen an, für die SP Dimitri Moretti. Er soll den einzigen verbleibenden Regierungssitz der SP in der Zentralschweiz verteidigen.

SVP und FDP spannen im Thurgau zusammen

Bei den Thurgauer Grossratswahlen bewerben sich 914 Kandidatinnen und Kandidaten auf 50 Listen um die 130 Sitze. Mit Abstand stärkste Kraft im Kanton ist die im schweizerischen Vergleich moderat politisierende SVP mit 42 Sitzen.

Wenn sie den Aufwind aus den Nationalratswahlen und von den St. Galler Kantonsratswahlen mitnehmen kann, dürfte sie voraussichtlich zulegen. Helfen könnten dabei die Listenverbindungen mit der FDP. In vier der fünf Bezirke zogen die beiden Parteien gemeinsam in den Wahlkampf.

Der CVP - mit 21 Sitzen zweitstärkste Kraft im Thurgau - blieben hingegen nur Listenverbindungen mit den Kleinparteien. Die SP, die aktuell 19 Sitze hält, hat ihre Listen in drei Bezirken mit der Grünen Partei verbunden.

Bewährungsprobe für Lega

Auch im Kanton Tessin wird heute gewählt: 113 Gemeinden bestimmen neue Gemeindeparlamente und Exekutiven. Die Wahlen werden zeigen, ob die Lega ihren Aufwärtstrend auch auf Gemeindeebene bestätigen kann.

Am 8. Mai wählen die Tessiner Gemeinden dann neue Gemeindepräsidenten. In Chiasso kommt es zu einem Wechsel, da der amtierende Moreno Colombo (FDP) nicht mehr kandidiert. Chancen auf das Amt haben Lega-Nationalrätin Roberta Pantani und FDP-Mann Bruno Arrigoni.

Sollte Pantani in Chiasso erfolgreich sein, könnte die Lega neben Lugano in einer zweiten grossen Tessiner Stadt den «Sindaco» stellen. In Lugano selbst sitzt der amtierende Stadtpräsident Marco Borradori (Lega) fest im Sattel - gefährlich werden kann ihm einzig der junge FDP-Herausforderer Michele Bertini.

(asu/sda)

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