Noch viele Fragen offen
Wahlhilfe-Hotline läuft Heiss
publiziert: Mittwoch, 19. Okt 2011 / 15:15 Uhr
Unter der Rufnummer 0800 2011 00 bietet eine politisch neutrale Hotline Hilfe zu den Wahlen an.
Unter der Rufnummer 0800 2011 00 bietet eine politisch neutrale Hotline Hilfe zu den Wahlen an.

Bern - Die eidgenössischen Wahlen vom kommenden Sonntag werfen offenbar noch immer viele Fragen auf. Am häufigsten werden der Hotline der Parlamentsdienste Fragen zur den Feinheiten des Kumulierens und des Panaschierens auf den Wahlzettel gestellt.

3 Meldungen im Zusammenhang
Weiterführende Links zur Meldung:

Parlamentswahlen 2011
Hilfs-Homepage zu den diesjährigen Wahlen.
parlamentswahlen-2011.ch

«Wir haben im Verlaufe des gestrigen Dienstags 141 Anrufe bekommen und dabei 271 Fragen beantwortet», sagte Elena Gretillat, die Verantwortliche für die Hotline des Bundes, am Mittwoch auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Bis jetzt wurden über die seit dem 3. Oktober aufgeschaltete Nummer 0800 2011 00 mehr als 2500 Fragen beantwortet. Die Gespräche dauern zwischen drei und sechs Minuten.

Politisch neutral

«Wir geben praktische Ratschläge oder erklären das ABC des Wählens», sagt Elena Gretillat. Oftmals müsse auch der Unterschied zwischen Majorz- und Proporzwahlen erklärt werden. Einer von fünf Anrufe betrifft das Ausfüllen der Wahlzettel, vor allem das Kumulieren und Panaschieren.

Die Anrufer würden bei der Hotline oft eine Bestätigung ihrer Praxis suchen, meint Gretillat weiter. Sie betont, dass die Hotline politisch neutral sei und keine Wahlempfehlungen abgebe.

90 Prozent aus der Deutschschweiz

Rund 90 Prozent der Anrufe stammen aus der Deutschschweiz, acht Prozent der Anrufer sind Romands und 2 Prozent Tessiner. Auf Rätoromanisch suchten nur gerade drei Anrufer Rat. Offenbar sei die Hotline in der Romandie und im Tessin zu wenig bekannt, meint Gretillat. Vor vier Jahren stammten über 20 Prozent der Anrufe aus der Westschweiz.

Die meisten Anrufe stammen von älteren oder gar betagten Personen. Viele dieser Altersgruppen benützen diese Möglichkeit, weil sie keinen Internetzugang haben. Die Wahl-Hotline wurde dieses Jahr zum vierten Male eingerichtet.

Auch die Internet-Seite des Parlaments wird in diesen Tagen stark frequentiert. Allein letzte Woche wurde sie von 4000 Usern täglich angeklickt. Dort finden sich ebenfalls praktische Hinweise für das Wählen, ein Glossar sowie die Liste aller Kandidaten und Kandidatinnen.

(dyn/sda)

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