US Vorwahlen
Wahlkampfauftritt Trumps nach Prügeleien abgesagt
publiziert: Samstag, 12. Mrz 2016 / 08:21 Uhr / aktualisiert: Samstag, 12. Mrz 2016 / 11:45 Uhr

Chicago - Mehrere tausend Menschen haben in Chicago gegen eine Veranstaltung des umstrittenen republikanischen US-Präsidentschaftsbewerbers Donald Trump protestiert. Nachdem es zu Prügeleien zwischen Gegnern und Anhängern kam, sagte Trump seinen Auftritt am Freitagabend ab.

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Mehrere tausend Menschen hatte gegen Trump protestiert. Es kam zu Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Trump-Unterstützern. Auf Fernsehbildern war zu sehen, wie Menschen sich im Gedränge schubsten und schlugen.

Hunderten Demonstranten war es gelungen, in die Veranstaltungshalle einzudringen. Manche von ihnen zerrissen Wahlkampfschilder der Trump-Kampagne. Ein Mann stiess bis zum Rednerpult vor und wurde von Sicherheitsleuten weggeführt. Trump selbst war zu dem Zeitpunkt noch nicht auf der Bühne.

Fünf Demonstranten wurden nach Polizeiangaben festgenommen, zwei Sicherheitskräfte bei den hitzigen Auseinandersetzungen verletzt, wie der US-Sender CNN berichtete. Fernsehbilder zeigten Polizisten in Kampfmontur, die Demonstranten aus dem Gebäude führten. Die Polize löste die Proteste letztlich auf. Laut dem US-Sender CNN hielten sich etwa 8500 bis 10'000 Menschen in der Halle auf.

Wiederholte Zwischenfälle

In einer Mitteilung seines Wahlkampfteams hiess es, Trump habe sich mit Sicherheitskräften besprochen und entschieden, den Auftritt aus Sicherheitsgründen abzusagen. Dabei gehe es "um die Sicherheit der zehntausenden Menschen, die in und um die Halle versammelt sind".

Trump verteidigte die Absage seines Auftritts an der University of Illinois in Chicago: "Ich wollte nicht, dass jemand verletzt wird", sagte er dem Sender CNN. "Ich glaube, wir haben die richtige Entscheidung getroffen. Auch wenn damit das Recht auf freie Meinungsäusserung verletzt wird."

Ein Demonstrant sagte CNN: "Ich protestiere, weil ich schwarz bin und mexikanisch und weil ich mir nicht sicher bin, wo er (Trump) mich hin abschieben würde. Aber ich habe jeden Tag in Chicago mit Rassismus zu tun - und ich habe genug."

Trump hat wie kein anderer Bewerber in den vergangenen Wochen die Republikaner mit populistischen Tiraden gegen Muslime, Einwanderer und Frauen polarisiert. Als Aussenseiter gestartet, hat er aus den Reihen der Partei inzwischen aber weit mehr Wählerstimmen auf sich vereint als die anderen Kandidaten.

Trump lehnt Verantwortung ab

Bereits zuvor am Freitag war Trump während eines Wahlkampfauftritts in St. Louis mehrmals von wütenden Zwischenrufen von Demonstranten unterbrochen worden. In North Carolina hatte am Mittwoch ein 78-jähriger Anhänger einen schwarzen Demonstranten geschlagen, nachdem Trump sagte, er vermisse die "guten, alten Zeiten", als jemand, der sich aufspiele, auf einer Trage rausgetragen worden wäre.

Trump verteidigte solche Aktionen während einer Rede am Freitagnachmittag. Das Publikum habe zurückgeschlagen, "davon sollten wir noch ein bisschen mehr sehen".

Auf die Frage, ob er mit solchen Äusserungen zu den Ausschreitungen in Chicago beigetragen habe, sagte er am Freitagabend: "Ich übernehme keine Verantwortung. Niemand wurde auf unseren Veranstaltungen verletzt."

(arc/sda)

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Oh wei, oh wei...
Die weissen Amis fürchten sich vor den schwarzen Amis und wählen deswegen Trump! Einen grösseren Trübsinn und eine lächerlichere Rassisten-Schmiere ist mir bieher noch nicht untergekommen. Der Trump wird als Präsident allen Schwarzen und anderen Farbigen womöglich tonnenweise Verhütungsmittel verabreichen und sich das - vom wem eigenlich - bezahlen lassen, damit die Weissen niemals eine Minderheit in den USA werden. Weisse wandern ja offenbar keine in die USA? Und kriminelle Weisse hat es nie gegeben? Nein, die lässt man laufen, erschiesst so viel wie möglich Schwarze, die anderen sperrt ein, damit die Statistik stimmt: "Es gibt viel mehr farbige Kriminelle als weisse." Juche, wir sind die Besten!
Der Trump schafft es nie ins Weisse Haus, da gibt es zum Glück, oder wie man es auch nennen mag, noch zu viele Vernünftige in den USA!
Ich dachte schon der ALSWIE sei nicht mehr zu übertreffen, scheinbar gibt es aber immer noch höhere Gipfel der Dummheit.
In...
den USA gibt es wie in keinem anderen Land Meinungsfreiheit, bei aller Kritik an den Amis. D. Trump muss man nicht in seinen verbalen Entgleisungen folgen; dass die aber möglich sind und auf fruchtbaren Boden fallen, hat damit zu tun, dass die Weissen Amerikaner inzwischen wissen, in nur wenigen Jahren werden sie die Minderheit sein, weil eben auch die ungebremste Zuwanderung erfolgte. 42,5 Mio. Amerikaner leben von sogenannten Bezugsscheinen. Auch eine Folge dieser ungebremsten Einwanderungspolitik. Die einstmals herrschenden Weissen haben ihren eigenen Untergang vor sich. Sie mauern sich in ihren Wohngebieten ein, um sich vor Kriminalität zu schützen. Es gibt riesige Wohngebiete, eingezäunt und mit Wachschutz. Das sieht man allerdings nicht in den beliebten US-Serien.
Kanada versucht diese Zustände seit Jahrzehnten durch strikte Einwanderungs- und Asylgesetze zu verhindern. Dort funktioniert es besser. Von 100 dürfen nur 10 % als Asylsuchende aufgenommen werden; gleich, wie viele um Einlass bitten. So ist ein Multi-Kulti-Volk entstanden, was ziemlich harmonisch miteinander lebt, weil alle es so akzeptieren. Wenn Europa, nicht das Ruder rumreisst und wie Kanada oder Australien strikte Regelungen findet, wird man bald schlimmere Auswirkungen haben als die USA.
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