Wakkerpreis 2006 geht ans jurassische Delsberg
publiziert: Mittwoch, 18. Jan 2006 / 13:47 Uhr

Delsberg - Der jurassische Hauptort Delsberg ist Träger des Wakkerpreises 2006. Der Schweizer Heimatschutz (SHS) ehrt die Stadt für die Wiederaufwertung des öffentlichen Raumes im Zentrum durch Renovationen und die Einführung einer Tempo-30-Zone.

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Die Übergabe des mit 20 000 Franken dotierten Preises findet im Sommer an einer öffentlichen Feier in Delsberg statt, wie der SHS mitteilte. Delsberg erhält die Auszeichnung für seine «klare raumplanerische Strategie zu Gunsten einer behutsamen, qualitätsorientierten Stadtentwicklung».

Mit der Neugestaltung des Bahnhofplatzes sei es Delsberg gelungen, aus einem vernachlässigten Quartier einen attraktiven Stadtteil zu machen. Zudem sei der neu renovierte Bahnhof um einen überzeugenden Anbau (Architekt Renato Salvi) erweitert worden.

Und der Strassenraum in der Altstadt habe dank weniger Verkehr (Tempo 30) und einfachen gestalterischen Eingriffen eine neue, sympathische Ausstrahlung. Weiter seien sämtliche Brunnen renoviert und zahlreiche Hausfassaden in Stand gestellt worden.

Denkmalpflegerisches Vorzeigeprojekt

Ein denkmalpflegerisches Vorzeigeprojekt sei die sorgfältige Renovation des ehemaligen Bischofspalastes (heute Schulhaus). Diese respektvolle Behandlung eines Baudenkmals sei zum Massstab für den Umgang mit den zahlreichen weiteren historischen Gebäuden der Stadt geworden.

Auch das bauliche Erbe der jüngeren Vergangenheit oder die ehemaligen Arbeiterquartiere des beginnenden 20. Jahrhunderts hätten heute für die Stadt unbestritten Denkmalcharakter, schreibt der SHS. Interessante zeitgenössische Architektur zeigten nebst der Bahnhoferweiterung die kantonale Berufsschule, der Verwaltungstrakt der Fachhochschule Westschweiz und das SUVA-Kantonalbank-Gebäude.

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(fest/sda)

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