Waldbrände in Kalifornien wüten weiter
publiziert: Montag, 30. Jun 2008 / 17:39 Uhr / aktualisiert: Montag, 30. Jun 2008 / 22:02 Uhr

San Francisco - Die Wald- und Buschbrände in Kalifornien wüten weiter: Gouverneur Arnold Schwarzenegger hat in zwei weiteren Bezirken des US-Bundesstaats den Notstand ausgerufen.

Fast 20'000 Feuerwehrmänner aus 35 Bundesstaaten sind in Kalifornien im Einsatz.
Fast 20'000 Feuerwehrmänner aus 35 Bundesstaaten sind in Kalifornien im Einsatz.
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Nach Angaben der örtlichen Behörden brennen mehr als 1400 Feuer vor allem im Norden des «Goldenen Staates» an der US-Westküste. Fast 20'000 Feuerwehrmänner aus 35 Bundesstaaten sind im Einsatz.

Seit Ausbruch der von Blitzen entfachten Feuer am vorigen Wochenende sind etwa 1500 Quadratkilometer Land von den Flammen niedergebrannt worden. In den dünn besiedelten Gebieten wurden bisher aber nur gut zwei Dutzend Häuser zerstört. Menschen wurden nicht verletzt.

Kühler Nebel entlang der Pazifikküste kam den Löschteams zur Hilfe. Brandexperten rechnen aber damit, dass die Feuer angesichts des heissen Sommers erst in einigen Wochen unter Kontrolle gebracht werden können.

Gefährdete Touristen-Ziele

Die Wettervorhersagen sagen für die kommenden Tage keine oder nur sehr geringe Niederschläge voraus. Der Höhepunkt der Waldbrandsaison wird traditionell erst Ende Juli und im August erreicht.

Angesichts der ausufernden Brände hatte US-Präsident George W. Bush am Samstag die Region zum Notstandsgebiet erklärt. Damit können Hilfen für die Löscharbeiten sowie finanzielle Zuwendungen unbürokratisch und schnell organisiert werden.

Die Brände gefährden laut CNN zunehmend auch Touristen-Ziele. Am Samstag war bereits der malerische Ort Big Sur an der Küstenschnellstrasse zwischen San Francisco und Los Angeles evakuiert worden. Im Grossraum Big Sur wurden zahlreiche Häuser beschädigt.

(smw/sda)

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