Waldbrand an der Costa del Sol flackert wieder auf
publiziert: Samstag, 1. Sep 2012 / 15:53 Uhr / aktualisiert: Samstag, 1. Sep 2012 / 17:58 Uhr
Löschhelikopter. (Symbolbild)
Löschhelikopter. (Symbolbild)

Madrid - Der verheerende Waldbrand bei Marbella an der spanischen Costa del Sol wütet weiter. Nur an einigen Stellen gelang es der Feuerwehr in der Nacht zum Samstag, die Flammen unter Kontrolle zu bringen.

Komplettes Brandschutzsortiment und Feuerlöscher
2 Meldungen im Zusammenhang
Dies teilte am Samstag der Umweltbeauftragte der Regierung der Region Andalusien, Luis Planas, mit. Zuvor hatte die regionale Brandschutzbehörde berichtet, das Feuer sei schon überall unter Kontrolle. Die Behörden gehen von Brandstiftung aus.

Mehr als 300 Feuerwehrleute und Freiwillige waren am Samstag weiter im Einsatz, um das Feuer zu löschen. Die rund 150 von der Zentralregierung in Madrid entsandten Soldaten wurden abgezogen, nachdem die Behörden die Alarmstufe im betroffenen Gebiet senkten.

Schwer zugängliches Gelände behindert die Löscharbeiten. An mehreren Stellen können nur Flugzeuge und Helikopter eingesetzt werden.

Der Brand war am Donnerstag bei Coín im Sierra-Negra-Gebirge ausgebrochen und hatte sich wegen des starken Windes und der hohen Temperaturen blitzschnell ausgebreitet. Nach vorläufigen Schätzungen hat das Feuer eine Fläche von mindestens 1000 Hektar zerstört.

Feuer zerstört Villen in Marbella

Die Zeitung "La Opinión de Málaga" zitierte sogar Quellen, die von bis zu 5000 Hektar sprachen. Die verbrannte Waldfläche liegt in einem ökologisch wertvollen Gebiet.

Die bis zu 15 Meter hohen Flammen zerstörten auch eine bisher unbekannte Zahl von Häusern. In den vornehmen Aussenbezirken des Badeortes Marbella wurden mehrere Villen ein Raub der Flammen.

Mindestens ein Mensch starb. Am Freitag wurde in einer Scheune eine verkohlte Leiche gefunden. Zunächst hatte es geheissen, es handele sich um einen 78 Jahre alten Briten, dessen Frau noch als vermisst galt. Nach Angaben der Rettungskräfte vom Samstag war das Opfer aber ein 54-jähriger Deutscher.

Etwa 5000 Einwohner in sechs Ortschaften mussten in Sicherheit gebracht werden. Auch zwei Hotels wurden evakuiert. Die Einwohner des Dorfes Ojén in der Nähe von Marbella konnten allerdings am Samstag in ihre Häuser zurückkehren.

Seit Jahresbeginn zerstörten die Brände in Spanien nach Angaben des Agrarministeriums etwa 153'000 Hektar Wald. Das ist dreimal so viel wie im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres.

(fest/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Lissabon - Rund 1200 Feuerwehrleute haben am Sonntag in Portugal gegen mehrere ... mehr lesen
Portugal leidet in diesem Jahr unter einer extremen Trockenheit. Folge: Extreme Brandgefahr.
Starke Winde begünstigten das Feuer. (Symbolbild)
Madrid - An der andalusischen Küste sind am Freitag vorsorglich tausende ... mehr lesen
Komplettes Brandschutzsortiment und Feuerlöscher
Innovativer Brandschutz
Aero-X AG
Wettingerstrasse 19
5400 Baden
Durch die seit dem 12. April lodernde Feuerwalze wurden in der zum UNESCO-Weltkulturerbe zählenden Stadt rund 2900 Häuser zerstört.
Durch die seit dem 12. April lodernde ...
Grossbrand  Santiago de Chile - Das vor mehr als einer Woche in der chilenischen Hafenstadt Valparaíso ausgebrochene Grossfeuer ist nach Behördenangaben unter Kontrolle. In der Stadt sei ein Gebiet von mehr als 965 Hektaren zerstört worden. 
15 Brandopfer in Valparaíso - Brandstiftung? Valparaíso - Während das Feuer in der chilenischen Hafenstadt Valparaíso weiter wütet, rätseln die Behörden ...
Starker Wind hat die Flammen in Valparaíso wieder angefacht.
Niemand verletzt  Mamishaus BE - Die Paintball-Arena in Mamishaus bei Schwarzenburg BE ist am Montagmorgen fast komplett niedergebrannt. Ein benachbartes Haus wurde von den Flammen ebenfalls zerstört. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist noch unklar und wird untersucht.  
Wegen Heidebrands  Apeldoorn - Wegen eines schweren Heidebrands haben bis zu 2000 Wanderer und Radfahrer den niederländischen Nationalpark De Hoge Veluwe verlassen ...  
Das Kröller-Müller-Museum wurde evakuiert. (Archivbild)
Titel Forum Teaser
Der PKW-Lenker musste durch die Feuerwehr befreit werden.
Unglücksfälle Auto kollidiert mit zwei Lastwagen Bei der Kollision eines Autos mit zwei Lastwagen auf der ...
Brandschutz Schulungen
Übrigens: Hier könnte auch Ihr Unternehmen gefunden werden.
Erfassen Sie zuerst Ihr kostenloses Firmenporträt! Mit dem Firmenporträt präsentieren Sie Ihr Unternehmen und Ihre wichtigsten Dienstleistungen schnell und einfach auf dem wichtigsten KMU-Marktplatz der Schweiz.
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
FR SA SO MO DI MI
Zürich 8°C 16°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen
Basel 6°C 16°C leicht bewölkt, Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen
St.Gallen 9°C 19°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen
Bern 10°C 21°C leicht bewölkt bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen
Luzern 10°C 22°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen
Genf 8°C 21°C leicht bewölkt bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen
Lugano 11°C 23°C leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen
mehr Wetter von über 6000 Orten