Wallis reglementiert Risikosportarten
publiziert: Mittwoch, 9. Mai 2007 / 15:18 Uhr

Sitten - Risikosportarten wie Canyoning und Bungee-Jumping, aber auch Hochgebirgstouren und Variantenskifahren sollen im Wallis nur von seriösen Veranstaltern angeboten werden. Als erster Kanton schafft das Wallis ein entsprechendes Spezialgesetz.

Vom Gesetz betroffen sind nur kommerzielle Anbieter von Risikosportarten.
Vom Gesetz betroffen sind nur kommerzielle Anbieter von Risikosportarten.
Grund für den Willen zum gesetzgeberischen Eingriff in die Handels- und Gewerbefreiheit sind diverse tragische Unfälle, welche die Schweiz in den letzten Jahren erschütterten, wie der zuständige Staatsrat Jean-Michel Cina vor dem Grossen Rat ausführte.

Erinnert wurde in der Eintretensdebatte etwa an den Canyoning-Unfall im Saxetbach BE vom Juli 1999, bei dem 21 Personen starben oder an den Flossunfall auf der Rhone vom Sommer 2001, als ein Mädchen ertrank.

Die Fraktionen des Grossen Rats waren sich einig, dass sie etwas unternehmen müssen und beschlossen einstimmig Eintreten. In der Detailberatung vom Donnerstag wollen sie jedoch weiter gehen, als die vorberatende Kommission.

Gesetz für kommerzielle Anbieter

Neben den Bergführern, Wintersport-Lehrern, Gleitschirmfliegern und Begleitern von Fun-Sportarten sollen auch Wanderleiter dem Gesetz unterstellt werden. Deren Ausbildung ist seit 2001 vom Kanton Wallis offiziell anerkannt. Die Kommission hatte noch die Meinung vertreten, dass Wandern keine Risikosportart sei und deshalb nicht ins Gesetz gehöre.

Konkret werden in dem Gesetz die Vorgaben für die Ausbildung der Führer und Leiter sowie Versicherungsfragen geregelt. Das Gesetz soll auch materielle Voraussetzungen für die Ausübung der Risikosportarten festlegen. Vom Gesetz betroffen sind nur kommerzielle Anbieter von Risikosportarten.

Während das Wallis nun eine spezialgesetzliche Grundlage für den Umgang mit Risikosportarten schafft, sind entsprechende Bemühungen auf Bundesebene dieses Frühjahr beerdigt worden.

(bert/sda)

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