Warnung vor Tierkäufen via Internet
publiziert: Freitag, 2. Jan 2009 / 14:34 Uhr / aktualisiert: Freitag, 2. Jan 2009 / 17:41 Uhr

Basel - Der Schweizer Tierschutz (STS) warnt vor dem Kauf von Haustieren im Internet. Nach eigenen Angaben hat die Organisation an einem einzigen Tag auf 15 bekannten Plattformen über 15'000 Angebote für Tiere von 500 Arten gefunden.

Als Alternative gibt es in Heimen Tiere, die vermittelt werden.
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In den meisten Fällen würden zwar Hunde und Katzen feilgeboten, schrieb Schweizer Tierschutz. Doch von der Vogelspinne bis zum Kapuzineräffchen sei praktisch alles erhältlich. Der STS warnt vor dubiosen Tierhändlern, die sich auf Kosten gutgläubiger Käufer und Tiere bereichern wollten.

Hellhörig werden müssten Interessierte, wenn in einem Inserat gleichzeitig Jungtiere mehrerer Rassen feilgeboten oder darauf aufmerksam gemacht werde, dass «laufend» Welpen abgegeben werden. Problematisch seien auch ausländische Angebote, bei denen Tiere an der Landesgrenze die Hand wechseln sollten.

Der STS erinnert daran, dass für exotische Tiere und gewisse Wildtiere häufig eine spezielle Halteerlaubnis vom kantonalen Veterinäramt erforderlich ist. Mit bestimmten geschützten Arten dürfe überhaupt nicht gehandelt werden. Beim Handel via Internet könne nicht überprüft werden, ob die Bewilligung vorliege.

Die Tierschutzorganisation rät, vor dem Kauf des Tieres den Züchter zu besuchen und sich bei Verbänden zu erkundigen, ob die Züchter seriös sind. Und auch in Heimen gebe es zahlreiche Tiere, die an neue Besitzer vermittelt würden.

(ht/sda)

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