Warten auf Daniela MeuliWer heute in Bardonecchia (ab 11 Uhr) im Parallel-Riesenslalom der Frauen die Goldmedaille gewinnen will, wird wohl vor allem an Daniela Meuli vorbei müssen.
(ht/sda)
Die Davoserin ist seit Jahren klare Leaderin der Alpin-Sparte. Die 24-jährige Daniela Meuli ist -- ähnlich wie Olympiasieger Philipp Schoch -- die dominierende Figur bei den Alpin-Boarderinnen.
Die angehende Sportlehrerin holte 2005 den WM-Titel im Parallel-Slalom und war mit den Siegen in der Disziplinenwertung der letzten beiden Winter das unumstrittene Mass aller Dinge.
In dieser Saison ist die Bündnerin auf bestem Weg, den «Alpin-Hattrick» zu realisieren, so deutlich führt die Gewinnerin von bislang drei Weltcup-Rennen (zudem vier weitere Podestplätze) das Klassement an. Nach dem Doppel-Erfolg der Schoch-Brüder wird von Meuli der erste Snowboard-Olympiasieg einer Schweizerin erwartet. Meuli gibt sich aber äusserst gelassen: «Für mich ist es ein Genuss, hier in Turin dabei zu sein.
Mit 36 erstmals an Olympiade
Rund drei Wochen vor ihrem 36. Geburtstag kommt Ursula Bruhin, die oft in Sichtweite ihrer jüngeren Teamkollegin Meuli fuhr, doch noch zu ihrer Olympia-Premiere. Die Schwyzerin, die es vor vier Jahren auf umstrittene Art und Weise nicht ins Olympia-Kader von Salt Lake City schaffte, darf durchaus zum erweiterten Kreis der Medaillen-Anwärterinnen gezählt werden.
Zwischen Branchenleaderin Meuli und der zweimaligen FIS-Weltmeisterin (2001 und 2003) und - Alpin-Weltcupsiegerin (2002 und 2003) ist derzeit einzig noch die Französin Julie Pomagalski positioniert.
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