Washington bietet Einsatz schneller Eingreiftruppe in Monrovia an
publiziert: Mittwoch, 13. Aug 2003 / 08:06 Uhr

Washington - Die US-Soldaten auf den Kriegsschiffen vor der liberianischen Küste sollen möglicherweise als schnelle Eingreiftruppe operieren. Ziel ist, im Notfall die westafrikanische Truppen bei der Öffnung des Hafens von Monrovia unterstützen.

Die LURD-Rebellen sollen endlich in den Griff bekommen werden.
Die LURD-Rebellen sollen endlich in den Griff bekommen werden.
Dies habe US-Kommandeur Thomas Turner dem nigerianischen Chef der westafrikanischen ECOMIL-Truppe, Festus Okonkwo, in Monrovia angeboten, sagte ein Vertreter des Pentagon in Washington. Zunächst sollten die Marineinfanteristen lediglich bei der Koordination des Einsatzes helfen.

Bei Problemen könnten die auf drei Kriegsschiffen stationierten 3000 Soldaten aber auch als schnelle Eingreiftruppe eingesetzt werden.

Nach einer Einigung mit den Rebellen der Vereinigten Liberianer für Versöhnung und Demokratie (LURD) sollen ECOMIL-Soldaten am Donnerstag den von bislang von Rebellen kontrollierten Hafen in Monrovia übernehmen.

Angesichts der auch nach dem Exil von Ex-Präsident Charles Taylor anhaltenden Kämpfe in Liberia drängten die USA die Rebellen, ihre Waffen niederzulegen. Andernfalls könnten sie keine Rolle in der neuen Regierung spielen, sagte Aussenamtssprecher Philip Reeker in Washington.

Rebellen der Bewegung für Demokratie in Liberia (MODEL) kämpften am Dienstag nahe der Küstenstadt Buchanan gegen regierungstreue Einheiten.

Das nigerianische Exil schütze Taylor nicht vor einem Verfahren wegen der Kriegsverbrechen in Sierra Leone, sagte US-Präsidentensprecherin Claire Buchan. Alle Verantwortlichen müssten vor Gericht gebracht werden.

(bsk/sda)

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