Günstiger, Natürlicher Zugang zu Trinkwasser
Wasserfilter: Nanofasern ahmen Blätterteig nach
publiziert: Freitag, 20. Mai 2016 / 23:53 Uhr
2014 gelang es der Forschergruppe mit Zellulose-Filterpapier bereits, grosse Viren wie etwa den Influenza-Virus aus dem Wasser zu entfernen.
2014 gelang es der Forschergruppe mit Zellulose-Filterpapier bereits, grosse Viren wie etwa den Influenza-Virus aus dem Wasser zu entfernen.

Eine neue Methode zur Filterung von Wasser könnte 748 Mio. Menschen helfen, mit günstigem, natürlichem Material Zugang zu Trinkwasser zu erhalten.

Forscher der Universität Uppsala aus Zellulose-Nanofasern ein Filterpapier entwickelt, dessen interne Struktur aus zahlreichen Schichten besteht. Genannt wird er «Mille-Feuille-Filter», da er in seinem Aufbau dem in Frankreich beliebten Blätterteig-Gebäck (frz. «mille-feuille») ähnelt.

Winzige Viren schwer zu filtern

«Mit einem Filtermaterial direkt aus der Natur und durch die Verwendung von einfachen Herstellungsmethoden glauben wir, dass unser Filterpapier zu einer leistbaren, weltweiten Wasserfilterlösung werden könnte und helfen würde, Leben zu retten», meint Nanotechnologie-Professor und Studienleiter Albert Mihranyan. «Unser Ziel ist es, ein Filterpapier zu entwickeln, das sogar die resistentesten Viren aus dem Wasser filtern kann, und das so einfach, wie Kaffee zu kochen.»

Krankheiten, die über verschmutztes Wasser übertragen werden, zählen weltweit zu den häufigsten Todesursachen. Besonders Kinder unter fünf Jahren laufen Gefahr, wegen hartnäckigen Viruserkrankungen zu sterben. Oftmals werden die Erreger durch Zugabe von Chlor unschädlich gemacht - sie gänzlich herauszufiltern, ist wegen der Winzigkeit der Viren sehr schwierig.

Technologie weiter verfeinert

2014 gelang es der Forschergruppe mit Zellulose-Filterpapier bereits, grosse Viren wie etwa den Influenza-Virus aus dem Wasser zu entfernen. Kleinere Viren, die auch noch besonders resistent gegen die chemische Deaktivierung durch Chlor sind, rutschten jedoch durch den Filter. Mit dem neu entwickelten Mille-Feuille-Filter gelingt ihnen das nicht mehr.

(kjc/pte)

.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Nicht nur im medizinischen Bereich finden CBD Produkte Akzeptanz.
Nicht nur im medizinischen Bereich finden CBD Produkte Akzeptanz.
Publinews Nahrungsergänzungsmittel erfreuen sich seit Jahren hoher Beliebtheit bei den Deutschen. Der Trend, Nahrungsmittelergänzungsmittel zu verwenden, stammt aus den USA. In den USA finden sie bereits seit Jahren regelmässigen Einsatz und werden täglich benutzt. mehr lesen  
Publinews Papiliorama  Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt der Tiere und Pflanzen: erleben Sie das bunte Ballett der exotischen Schmetterlinge, welche frei um Sie herumfliegen, die bizzaren Kreaturen der Nacht, die Regenbogentukane und einheimischen Schmetterlinge, die Gliederfüsser mit ihren aussergewöhnlichen Formen und die Wollschweine, welche sich als Landschaftsgärtner betätigen. Das Papiliorama in Kerzers nimmt Sie mit auf eine spannende Entdeckungsreise. mehr lesen  
Medizinische Forschung  Bern - Das Inselspital nimmt mit der ... mehr lesen
Das Berner Inselspital stellt die Proben für mehrere Forschungsprojekte und einem grösseren Forscherkreis zur Verfügung.
Wegen Zika - Acht Wochen nur geschützt  Genf - Touristen sollen nach ihrer Heimreise aus Zika-Gebieten mindestens acht Wochen auf ungeschützten Sex verzichten. Das riet die Weltgesundheitsorganisation WHO am Dienstag. mehr lesen  
Titel Forum Teaser
 
Stellenmarkt.ch
Der Remoteserver hat einen Fehler zurückgegeben: (500) Interner Serverfehler.
Source: http://www.news.ch/ajax/top5.aspx?ID=0&col=COL_3_1
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Sa So
Zürich 1°C 15°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich recht sonnig
Basel 5°C 16°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich sonnig
St. Gallen 6°C 13°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen recht sonnig
Bern 2°C 14°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt recht sonnig
Luzern 2°C 16°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt recht sonnig
Genf 3°C 15°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen sonnig
Lugano 7°C 18°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig freundlich
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten