Ambitionen
Wasserspringen: Jacqueline Schneider will in den WM-Final
publiziert: Donnerstag, 19. Jul 2001 / 11:29 Uhr

Fukoka (Jap) - Vier Jahre nach ihrem exzellenten 4. Platz an der WM in Perth will Jacqueline Schneider in Japan erneut in den Zirkel der weltbesten Wasserspringerinnen eintreten.

Neben der 29-Jährigen, die sich ausschliesslich auf die 1-m-Konkurrenz vom Montag konzentrieren wird, strebt bei den Männern der Vaudois Jean-Romain Delaloye einen Finalplatz an.

Die 29-jährige Zürcherin erachtet die WM in Fukuoka zwar als grossartiges Ereignis, spricht aber bewusst von einem Zwischenjahr. «Nach Sydney hat sich viel verändert, wo ich stehe, weiss ich selber nicht genau.» Trotz einiger Ungewissheiten in der Vorbereitung will sie in Japan «aber bestimmt unter die besten Zwölf springen». Auf einen Start vom olympischen 3-m-Brett verzichtet sie hingegen.

Nach Abschluss der Olympischen Spiele hatte Schneider sowohl im sportlichen als auch im privaten Bereich einige Turbulenzen zu überstehen. Im November erlitt die zierliche Bülacherin im Vorfeld der Show-Veranstaltung «Super-Zehnkampf» bei einem Unfall mit einem Mini-Motorrad einige Kapsel- und Bänderverletzungen im Ellbogen, worauf sie bis Ende Januar pausieren musste. Mitte Februar stieg Schneider dann praktisch ohne geregelte Vorbereitung aufs Brett und sicherte sich ihre Landestitel 11 und 12. «Ich war selber überrascht, wie gut der Wiedereinstieg gelang.»

Kaum vier Wochen später löste sie beim Grand-Prix in Manchester das WM-Ticket. «Obwohl ich wegen der Verletzung keinen richtigen Trainingsaufbau machen konnte, qualifizierte ich mich bei der einzigen Gelegenheit für die WM.» Und dies notabene in einem grundlegend veränderten Trainingsumfeld, wäre anzumerken. Unmittelbar nach den Olympia-Strapazen hatte sich Schneider nämlich von ihrem langjährigen Coach und Lebenspartner Roland Schuler getrennt.

Seit der aufgelösten Liaison zu Schuler trainierte das Aushängeschild der Schweizer Wasserspringer-Szene mit Domenic Sprecher, einem früheren Spitzenspringer; zwei- bis dreimal absolvierte Schneider in Lausanne zusätzliche Einheiten bei Nationalcoach Rouslan Maliev. Der Aufwand, den sie betreibe, sei zwar beträchtlich, lasse sich aber (noch) gut mit dem verstärkten beruflichen Engagement (Wellness-Trainerin) vereinbaren. «Ende Jahr werde ich dann aber schon mal ein Resumé ziehen und entscheiden, wie lange ich noch Spitzensport betreiben will.»

(Sven Schoch /sda)

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