Websperren für Filesharer wirkungslos
publiziert: Sonntag, 3. Jul 2011 / 12:51 Uhr
Die «Three Strikes»-Regel mindert Piraterie-Problem kaum.
Die «Three Strikes»-Regel mindert Piraterie-Problem kaum.

London - Internet-Piraten nach mehreren Warnungen den Web-Zugang zu verwehren, ändert nichts an der Filesharing-Problematik. Heftige Debatten sind sowohl in Europa als auch den USA bereits über die mögliche Einführung einer «Three Strikes»-Regel geführt worden. Ihre Aussicht auf Erfolg war jedoch von Beginn an trübe, wie der britische Provider BE Broadband feststellt.

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Die Massnahme zeigt bei den Usern kaum Wirkung, so die Erkenntnis. Nur wenige liessen sich von den Drohungen abschrecken.

«Sehr extrem»

Drei Verwarnungen sollen Internet-Nutzer von einer Websperre trennen, um den ausufernden Schaden durch Urheberrechtsverletzungen in den Griff zu bekommen. Vertreter der Content-Industrie selbst beurteilen Vorschläge wie die «Three Strikes»-Regelung gegenüber pressetext aber als «sehr extrem». Zudem verstossen sie gegen Menschenrechte, wie NGOs und sogar die Vereinten Nationen unterstreichen. Dennoch stehen die Pläne nach wie vor zur Debatte. Der Digital Economy Act bietet ihnen etwa in Grossbritannien Raum.

Den gewünschten Effekt, die Piraterie eindämmen zu können, dürfte die Regelung aber ohnehin nicht erzielen. Lediglich fünf Prozent der Filesharer würden laut BE Broadband die Verwendung von Filesharing-Software reduzieren oder zur Gänze stoppen, sollte ein entsprechendes Gesetz in Kraft treten. Zwar würde beinahe die Hälfte der User Massnahmen ergreifen, um die eigene Identität im Web besser zu verschleiern. Am Datentausch wollen sie sich dennoch weiter beteiligen. Knapp ein Drittel würde die aktuellen Filesharing-Gewohnheiten überhaupt nicht ändern.

(asu/pte)

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