Weitere 50 tote Schwäne gefunden
publiziert: Freitag, 17. Feb 2006 / 14:45 Uhr

Ein bei Lyon verendeter Schwan ist nicht an Vogelgrippe gestorben. Das Landwirtschaftsministerium in Paris gab Entwarnung.

Warum gerade Schwäne zuerst verenden, ist noch unklar.
Warum gerade Schwäne zuerst verenden, ist noch unklar.
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Das Tier war auf einer Autobahn in der Nähe des Zusammenflusses von Saône und Rhône gefunden worden. Die Testergebnisse hätten keine Anzeichen für ein Grippevirus bei dem am Dienstag entdeckten männlichen Schwan ergeben, erklärte auch die Präfektur des Regierungsbezirks Rhône am frühen Nachmittag.

Frankreich prüft derzeit zwei weitere Verdachtsfälle auf das Vogelgrippevirus H5N1. Es handelt sich um Enten, die im Departement Somme im Norden des Landes nahe eines Vogelreservats entdeckt worden waren.

Test erst ab fünf toten Tieren

Die Behörden erklärten, üblicherweise würden derartige Tests erst ab fünf toten Tieren vorgenommen. Aus Gründen der Vorsorge würden nun aber bereits diese zwei Fälle untersucht. Die Enten waren am Donnerstagnachmittag an einer Raststätte an der Autobahn A16 tot aufgefunden worden.

Frankreich ist eine Drehscheibe für den Vogelzug. Anders als in den Nachbarstaaten Deutschland und Italien wurde das Virus H5N1 in Frankreich noch nicht festgestellt.

Die Ergebniss der Untersuchungen der im Nordosten Deutschlands gefundenen weiteren 50 toten Schwäne liegen noch nicht vor.

Die Tiere wurden südlich von Rügen im Greifswalder Bodden entdeckt. Sie waren auf einem 500 Meter breiten Streifen auf dem Eis festgefroren. Es war der erste grössere Fund toter Schwäne ausserhalb des bisherigen Vogelgrippegebiets im Westen der Insel Rügen.

Nordteil Rügens fast komplett Vogelgrippe-Zone

Der Nordteil Rügens ist inzwischen fast komplett zur Vogelgrippe- Zone mit verschärften Schutzmassnahmen erklärt worden.

In Ungarn erklärte unterdessen die nationale Veterinärbehörde, dass die auch für den Menschen lebensgefährliche Virusvariante H5N1 wohl bei Schwänen im Süden des Landes entdeckt worden sei.

Ergebnisse eines Referenzlabors der Europäischen Union (EU) in Grossbritannien stünden aber noch aus. Die toten Schwäne waren am Mittwoch gefunden worden.

(fest/Si)

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