Drei Tote im Gazastreifen
Weitere Angriffe aus Israel
publiziert: Samstag, 9. Apr 2011 / 09:44 Uhr / aktualisiert: Samstag, 9. Apr 2011 / 12:53 Uhr
Unverminderte Angriffe.
Unverminderte Angriffe.

Jerusalem - Die Vergeltungsaktionen der israelischen Armee nach einem palästinensischen Raketenangriff auf einen Schulbus gehen weiter: Israelische Angriffe aus der Luft und am Boden haben am Samstag im Gazastreifen vier Menschen das Leben gekostet.

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Drei Kämpfer der Hamas wurden bei einem Luftangriff getötet, ein weiterer Mann kam bei einem Panzerbeschuss ums Leben. Die israelischen Streitkräfte teilten mit, aus dem Gazastreifen seien am Samstag acht Raketen auf Israel abgefeuert worden.

Die Hamas erklärte, unter den drei Todesopfern in ihren Reihen sei ein Kommandeur. Zwei israelische Raketen hätten das Fahrzeug getroffen, mit dem Tajser Abu Snima und zwei weitere Kämpfer in der Nähe von Rafah unterwegs gewesen seien.

Bei drei weiteren Luftangriffen auf einen Schmugglertunnel in der Nähe von Rafah, auf das Flüchtlingslager Dschabalija im Norden des Palästinensergebiets sowie auf ein weiteres Fahrzeug nahe Gaza-Stadt wurde Augenzeugenberichten zufolge niemand verletzt.

Blutiger Freitag

Der Freitag war der bislang blutigste im Gazastreifen seit fast zwei Jahren. Bei israelischen Luftangriffen wurden vier Kämpfer der Hamas und fünf Zivilisten getötet. Die Angriffe waren die Vergeltung Israels für einen Raketenangriff auf einen Schulbus, bei dem Donnerstag zwei Menschen verletzt wurden.

Die Hamas bekannte sich zu dem Angriff auf den Bus. Sie erklärte, es habe sich um eine Vergeltungsaktion für den Tod von drei Kämpfern bei einem Luftangriff in dieser Woche gehandelt.

(bert/sda)

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Danke Midas.
Eine gute nüchterne Betrachtung der Fakten ohne emotionale Ausbrüche.
Ich wünsche, ich könnte auch so nüchtern und sachlich über den Nahost-Konflikt schreiben.

Ich bin ein ausgesprochener Israel Freund. Ich war schon als Kind ein paar Mal dort und als junger Erwachsener des öfteren. Für mich ging die Hoffnung weitestgehend verloren, als Rabin ermordet wurde.
Diesen Tag werde ich nie vergessen, ich war völlig am Boden zerstört, vor allem weil Rabin nicht etwa von einem Terroristen oder Feind ermordet wurde. Auf wen musste man wütend sein?

Ich habe leider gelernt in den letzten 15 Jahren, die Israelische Politik, bzw. das System zu hassen.
Ich bin der festen Überzeugung, dass ohne Regierungsreform Israel nie vom Fleck kommen wird.
Solange die Ultrakonservativen Kleinstparteien die Regierung im Griff haben, wird es keinen Frieden geben.
Klar denkt ein breiter Teil der jungen Bevölkerung anders, das nützt aber nichts. Das in ein zwei Generationen alles anders wird glaube ich nicht. Dieser Konflikt wird leider auf die eine oder andere Weise übelst enden.

Die Palästinenser wurden von einem ausgemachten Terroristen geführt (Arafat). Ich habe diesem Mann nie getraut. Für mich war er vollends gestorben als er als praktisch einziger zu Saddam hielt 1991.

Israel hat jedes Recht sich zu verteidigen. Gegen jeden Anschlag, gegen jede Rakete. Nur nimmt sich dieses Recht eben auch die Hamas, bzw. die Palästinenser heraus.
Mit Hamas kann man keine Abkommen machen, politische Bewegung hin oder her, in Wahrheit ist es eine Terrorbande, die dank dem unsäglichen George Bush auch noch die Legitimation als politische Partei bekommen hat.

Der internationale Kredit ist noch nicht abgelaufen, nur weitestgehend geschmolzen.
An der einseitigen Medienberichterstattung ist Israel auch selber Schuld. Wer mit so viel Arroganz, Ignoranz und Unfähigkeit zur Selbstkritik hantiert (die Regierung), muss sich nicht wundern, wenn die Stimmung irgendwann gegen einem kippt.

Derweil leidet das palästinensische Volk vor sich hin. Das ist auch Fakt. Ob sich das "normale" Volk überhaupt noch aus den Klauen ihrer terroristischen Führung befreien kann, weiss ich nicht.
Es wird aber auch überhaupt nicht unterstützt in diese Richtung.

Schlussendlich sieht es so aus, als wäre Israel der Aggressor in letzter Zeit, das ist ein Zerrbild, dass nur teilweise der Wahrheit entspricht.
Die wahre Aggression Israels ist in der Regierung zu finden, in der unsäglichen Koalition die Netanjahu mit den Ultrarechtsorthodoxen eingegangen ist um die Macht an sich zu reissen. Denn etwas anderes hat er nicht gemacht, nach den Wahlen.
Recht auf Gegenwehr
Wenn in Israel die zivile Bevölkerung mit Raketen und Bombenterror angegriffen wird, so hat Israel auch das Recht sich zu verteidigen. Jeder Staat würde dies tun.

Feige Terroristenhunde gehören überall auf der Welt sofort und ohne Gnade bekämpft.

Wenn ich mit Kubra in einer Sache nicht einig bin, dann in den Gründen für diesen Terrornährboden. Der besteht eben auch zum Teil aus Provokationen und dem Fehlverhalten, ja der Sturheit Israels. Es braucht zwei Seiten für diesen Konflikt. Es ist härter und ungleich schwieriger diesen Konflikt aus einer Demokratie wie Israel anzugehen. Terroristen halten sich nicht an Abkommen.

Ich habe sowohl arabische als auch jüdische Freunde aus der Region und wenn man in Israel ist merkt man als "Neutraler" vor allem die Müdigkeit auf beiden Seiten. Es gibt die Haudegen und die Terroristen und dann gibt es das Volk auf beiden Seiten die sich nur den Frieden wünschen. Der junge Israeli und der junge Palästinenser sind sich in ihren Wünschen für's Leben ziemlich ähnlich. Wahrscheinlich müssen noch eine oder zwei Generationen der Ewiggestrigen in's Gras beissen bevor es Frieden gibt.

Was mir an Israelis auffällt ist das ständige Zurückblicken. Auf den Ursprung, auf den 2. Weltkrieg, auf die Kriege im Mittleren Osten. Schuld, Opfer und Sühne. Es gibt für mich kein anderes Volk das so in der Vergangenheit lebt. Es wird auch mal für die Israelis Zeit die Zukunft zu gestalten und nicht immer in der Vergangenheit zu leben und sich manchmal geradezu in ihrer Opferrolle zu suhlen. Dieser Kredit ist international auch abgelaufen.

Israel hat die Stärke und kann das. Auch mit einer Vorbildfunktion, denn politisch gesehen sind die Araber auf der anderen Seite ein unorganisierter und undisziplinierter Sauhaufen der sich nicht einmal dazu aufraffen kann Raketenangriffe auf Kinder zu verurteilen.
Schwatzhaft
Sie begreifen's nicht, gell JB?
Sie argumentieren wie ein alter Judenhasser.
Die Israelis versuchen die mobilen Terrortrupps zu treffen, bevor oder nachdem diese die Salve abgefeurt haben. Gleichzeitig sind diese Gruppen und ihre Waffenschmuggeltunnels legitime Ziele, die zur Prävention neuer Angriffe ausgeschaltet werden.
Nur ein böswilliger Vollidiot kann behaupten, die Juden seien aufgrund religiöser Gesetze dazu verpflichtet, Vergeltung zu üben.

Das Prinzip Auge um Auge, wurde übrigens ursprünglich eingeführt, um die grassierende Blutrache einzudämmen.
Es ging darin seit langem darum, den zugefügten Schaden zu ersetzen. Und zwar mit Naturalien oder Geldstrafen, die den Geschädigten in die Lage versetzten, zum Beispiel den Verlust des Auges bei der Ausübung des Berufes auszugleichen.

Wenn wir schon dabei sind. Sie haben in Ihrem Post zu den Morden in Itamar, bei der eine ganze Familie im Schlaf ausgelöscht wurde durchblicken lassen, die Juden seien Schuld an ihrem eigenen Tod.

Mit Ihnen zu diskutieren hat aufgrund Ihrer latent antisemitischen Einstellung wohl keinen Zweck.
Ist diese Einstellung eigentlich schon lange so oder ist sie durch extensiven Konsum der antijüdischen Propaganda vor allem in den deutschsprachigen Medien entstanden (siehe sda, dpa, Spiegel, SRG etc.)?
Auge um Auge
Ich denke, das ist die übliche theologische Fehlinterpretation der Bibel. Ohne Auge für Auge, Zahn für Zahn hätten wir heute keine SUVA oder Schadensrecht.

Bevor die Bibel zitiert wird, will sie richtig verstanden sein.
Angriffig
Aha, keine Angriffe.

Selbstverteidigung ist wenn man direkt bedroht wird uns sich wehrt.

Israel begeht Vergeltung. Das ist ein grosser Unterschied.

Diese Vergeltung ist aber sicher gerechtfertigt, wenn man das System von Auge um Auge, Zahn und Zahn gut findet.
Beeinflussung
Gut erkannt Markusbern

Die sda fällt schon lange negativ durch antijüdische Wortwahl auf.

Viele Journis aus dem linken Millieu, wo Judenhass wieder salonfähig geworden ist, beeinflussen durch ihre Wortwahl die Meinung derjengen Konsumenten, die verlernt haben,sich eine eigene Meinung zu bilden, oder die sich auf keine anderen Quellen abstützen können.

Erstaunlich direkt war das im Echo der Zeit zu hören.
Während Jahren hat die für den Nahen Osten zuständige Journalistin darüber berichtet, wie das linke Lager die Situation sieht. Sie war meilenweit weg von dem, was der normale Arbeiter vor Ort erlebte.

Während der Militäraktion in Gazza, war sie das verlängerte und unktirische Sprachrohr der Paliwoodrealitätserweiterer.

Als Goldstone sich vom Bericht, der seinen Namen trägt, distanzierte, hat Echo der Zeit einen Bericht gebracht.
Wer nun glaubte, die Journalistin wäre zu Eigenkritik fähig und würde sich hintersinnen, ob sie sich nicht habe von den Palis (Hamas, PLO) instrumentalisieren lassen, wurde schnell eines Besseren belehrt.

Laut Echo der Zeit hat Goldstone sich vom Druck derjenigen Juden erpressen lassen, die ihn als Nestbeschmutzer bezeichneten. Als Argument für diese These wurde angeführt, dass Goldstone nicht den Weg über den UNO Menschenrechtsrat gegangen sei. Wer die Zusammensetzung des Menschenrechtsrates kennt, staunt über diese Aussage einer bezahlten "Fachkraft".

Die Palis machen einen guten Job darin, einsame Journalistinnen aufzufangen, ihnen eine starke Schulter anzubieten und beim Sonnenuntergang die zu veröffentliche Meinung einzuflüstern.

Ich bevorzuge den Weg der Israelis, die stur und fest daran glauben, dass bei vernunftbegabten Menschen die Wahrheit ankommt und die sich nicht in Stasimanier mit der Sekretärin des Staatsbeamten ins Bett legen. Idealisten, die sich nun schon eine erstaunlich lange Zeit wacker am Leben halten.
Keine Angriffe
Alles Selbstverteigung. Normalerweise sterben nur Terroristen im Gazastreifen. Aber die "Helden" des Gazasrtreifens verstecken sich nun wieder hinter den Kindern.
In Israel haben diese Nacht 7000 Menschen in Luftschutzbunkern auf den Morgen gewartet.
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