Weitere Anstrengungen für Gleichstellung sind nötig
publiziert: Mittwoch, 13. Nov 2002 / 13:28 Uhr

Bern - Die Gleichstellungsmassnahmen des Bundes haben vor allem in Bildung und Wirtschaft Wirkung gezeigt. Weitere Anstrengungen sind jedoch nötig, wie ein vom Bundesrat verabschiedeter Bericht zeigt.

Der Bericht des Eidg. Departement des Innern (EDI) gibt Auskunft über die Umsetzung des Aktionsplans Gleichstellung von Frau und Mann. Dieser ist ein Teil der Folgearbeiten zur 4. UNO-Weltfrauenkonferenz in Peking und wurde 1999 veröffentlicht.

Von den insgesamt 287 Massnahmen des Aktionsplans seien die meisten umgesetzt worden - manche nur teilweise und andere sehr weitgehend, heisst es im Bericht. Am besten sei dies in den Bereichen Bildung und Wirtschaft gelungen. Als Beispiele dafür werden Anreizprogramme zur Förderung von Frauen und die Einrichtung von Krippen genannt.

Die Bundesbehörden hätten grosse Anstrengungen unternommen, bilanziert der Bericht. Schwierigkeiten sind gemäss Bericht auf fehlende Ressourcen der Behörden zurückzuführen. Insbesondere sei dies der Fall gewesen, wenn neue Massnahmen zusätzliche Gelder verlangt hätten.

Trotzdem wurde der Aktionsplan selten als Arbeitsinstrument eingesetzt. Die Massnahmen seien verwirklicht worden, ohne auf diesen Bezug zu nehmen, heisst es im Bericht. Im allgemeinen sei der Plan nur punktuell in den Ämtern und Departementen verteilt worden.

Der Aktionsplan sei vor allem jenen Personen abgegeben worden, die sich für Gleichstellungsfragen interessierten. Er habe aber nicht als Instrument gedient, um wenig Bewanderte zu sensibilisieren.

Der Bericht kritisiert weiter, dass das Gender Mainstreaming bei den Bundesbehörden noch zu wenig bekannt sei und entsprechend sehr unterschiedlich umgesetzt werde. Gender Mainstreaming ist eine neue Gleichstellungsstrategie. Sie fordert, dass bei allen politischen und wirtschaftlichen Entscheiden sowie deren Evaluation der Gleichstellungsansatz zu berücksichtigen sei.

(bert/sda)

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