Mit Hilfe der Stadtpolizei
Weitere Besetzung des Zürcher Binz-Areals soll verhindert werden
publiziert: Montag, 20. Jul 2015 / 12:50 Uhr
Die Stadtpolizei Zürich will verhindern, dass das Binz-Areal erneut besetzt wird.
Die Stadtpolizei Zürich will verhindern, dass das Binz-Areal erneut besetzt wird.

Zürich - Die Stadtpolizei Zürich will verhindern, dass das Binz-Areal erneut besetzt wird. Zusammen mit dem Grundeigentümer, dem Kanton Zürich, werden nun geeignete Massnahmen geprüft. Aus ermittlungstaktischen Gründen macht die Polizei diese Massnahmen aber nicht öffentlich.

2 Meldungen im Zusammenhang
Das Binz-Areal, das am vergangenen Wochenende von zeitweise bis zu 500 Besetzern in Beschlag genommen worden ist, wird noch mehrere Monate brach liegen. Die Basler Stiftung Abendrot, die das Gelände überbauen wird, rechnet erst für Frühsommer 2016 mit dem Baubeginn.

Damit Aktivisten das Binz-Areal in der Zwischenzeit nicht erneut für eine Party nutzen, wollen Stadtpolizei und Kanton Zürich nun eventuell weitere Massnahmen ergreifen.

Das Areal ist zwar bereits mit Stacheldraht, Spanplatten und Zäunen abgesperrt. Diese Einzäunung wurde am Freitag aber aufgebrochen. «Wir prüfen nun, ob weitere Massnahmen nötig sind», sagte Dominik Bonderer von der kantonalen Baudirektion am Montag auf Anfrage der sda.

Nach-Reinigung am Montagmorgen

Mitarbeitende von Entsorgung und Recycling Zürich räumten am Montagmorgen die Überreste der zweitägigen Party weg. Die Besetzer hatten das Areal vor ihrem Abzug zwar mehr oder weniger aufgeräumt, aber trotzdem einigen Abfall zurückgelassen.

Ob diese Nach-Reinigung den Besetzern in Rechnung gestellt wird, ist ebenfalls noch unklar. Die Stadtpolizei hätte für diesen Fall aber zumindest die Personalien: Vor dem Abzug wurden die verbliebenen Besetzer erfasst.

Stadtrat angepöbelt und geschubst

Die Besetzer hatten das Binz-Areal am Wochenende in Beschlag genommen, um ein «Denkmal» zu setzen «für alle Freiräume, die Platz für alternatives und bezahlbares Leben boten und vernichtet wurden». Da die Stimmung während der ganzen Zeit zwar laut, doch weitgehend friedlich blieb, entschieden Polizei und Polizeivorstand nach intensiven Diskussionen, die Menge gewähren zu lassen.

Zwei Besetzer wurden wegen Sprayereien angezeigt. Zudem wird die Staatsanwaltschaft eine Strafuntersuchung einleiten, weil Besetzer Stadtrat Filippo Leutenegger anpöbelten und schubsten, als er sich am Samstag ein Bild von der Situation machen wollte. Auch der Kanton Zürich reichte eine Anzeige ein, wegen Hausfriedensbruchs. Zudem beschwerten sich mehrere Dutzend Anwohner wegen des Lärms.

(nir/sda)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
Welches Vorgehen geplant ist, gab die Polizei nicht bekannt. (Archivbild)
Zürich - Die Zürcher Stadtpolizei ... mehr lesen 1
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Buchhaltung: Digital oder in Papierform?
Buchhaltung: Digital oder in Papierform?
Das Ausstellen einer Rechnung ist in der Schweiz rechtlich genau geregelt. Besonders Jungunternehmer und Startups sehen sich zu Beginn mit einer grossen Zahl verschiedener Anforderungen in diesem Bereich konfrontiert. Dabei herrscht Unklarheit darüber, welche Fallstricke tatsächlich beachtet werden müssen, um ein gesetzlich gültiges Papier abzugeben. Wir haben den Fokus deshalb auf die wichtigsten Grundlagen gelegt, die es zu beachten gilt. mehr lesen 
Schiedsgericht-Entscheide nach UDRP bei der WIPO  Um unsere Kunden vor unliebsamen Überraschungen zu schützen, haben wir bei domains.ch begonnen ... mehr lesen  
Bildquelle: http://alphastockimages.com
Schiffsunglück  Florenz - Kapitän Francesco Schettino ist mehr als vier Jahre nach der Havarie der «Costa Concordia» auch in zweiter Instanz zu 16 Jahren und einem Monat Haft verurteilt worden. Das Berufungsgericht in Florenz bestätigte damit das Urteil aus erster Instanz. mehr lesen  
Reaktionär  Bern - Gegen die geplante Stiefkindadoption für Homosexuelle regt sich Widerstand. Sollte das Parlament das neue Adoptionsrecht in der vorliegenden Form verabschieden, will ein überparteiliches Komitee aus den Reihen der SVP, CVP und EDU das Referendum ergreifen. mehr lesen   3
Titel Forum Teaser
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute So Mo
Zürich 7°C 9°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich wolkig, aber kaum Regen
Basel 9°C 11°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
St. Gallen 7°C 9°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich wechselnd bewölkt, Regen
Bern 8°C 11°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich wechselnd bewölkt, Regen
Luzern 5°C 12°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich wolkig, aber kaum Regen
Genf 7°C 12°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich wechselnd bewölkt, Regen
Lugano 3°C 10°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig freundlich
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten