Steigerung aktuell bei 24 Prozent - 2018 nur noch bei zehn Prozent
Weiteres Wachstum bei Twitter unwahrscheinlich
publiziert: Dienstag, 27. Mai 2014 / 19:59 Uhr
Twitter ist in China verboten - dadurch fehlt ein wichtiger Markt.
Twitter ist in China verboten - dadurch fehlt ein wichtiger Markt.

New York - Die Jahre des grossen Wachstums sind für Twitter passé.

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Gemäss einer Langzeitprognose des Marketing-Experten eMarketer wird der Microblogging-Dienst nur noch in einem gemässigten Tempo wachsen. Auch das ambitionierte Ziel, irgendwann einmal Facebook einzuholen, wird sich laut den Zahlen der Studie nicht erfüllen.

Einfacher Umgang als Ziel

Seit dem Börsegang von Twitter im vergangenen November sieht sich das Management des Unternehmen immer öfter mit der Frage konfrontiert, warum sich das Wachstum nicht schneller vollzieht. Twitter-Chef Dick Costolo hat einen Plan aufgestellt, der sich verstärkt damit auseinandersetzt, neue Nutzer für Twitter zu generieren. Die Plattform soll so gestaltet werden, dass es für neue User einfacher wird, den Umgang mit dem Service zu erlernen, ohne dass dafür eine lange steile Lernkurve vonnöten ist.

Trotz dieser Aktionen sieht eMarketer die Wachstumskurve des Zwitscher-Portals auch in Zukunft fallen. Während 2014 das Wachstum noch 24,4 Prozent beträgt, wird die Steigerungsrate laut der Prognose des E-Marketing-Experten 2018 auf 10,7 Prozent fallen. Die grössten Zuwachsraten werden dabei im asiatisch-pazifischen Raum erzielt - speziell in Indien, Indonesien, Lateinamerika und Russland. Schon jetzt ist der Benutzer-Anteil des asiatisch-pazifischen-Raums mit 29,1 Prozent grösser als der Nordamerikas mit 28,1 Prozent.

227 Mio. User bis Jahresende

In den USA wird die Wachstumsrate ab 2015 in den einstelligen Bereich abfallen, erwartet eMarketer. In diesem Jahr beträgt sie noch 11,6 Prozent. In absoluten Zahlen werden bis Ende des Jahres weltweit 227 Mio. Kunden Twitter als Service nutzen. Jedoch besitzt der Dienst auch eine «Wild Card» in Form von China, denn dort ist der Microblogging-Dienst verboten. Falls sich das ändert, würden über Nacht über eine Mrd. neue Menschen in die Reichweite von Twitter kommen.

(fest/pte)

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