Welcher kostenlose E-Mail-Dienst ist der richtige?
publiziert: Montag, 28. Jan 2013 / 11:21 Uhr
Ein Leben ohne E-Mail ist nicht mehr denkbar.
Ein Leben ohne E-Mail ist nicht mehr denkbar.

Worauf es bei der Auswahl von Freemailern ankommt.

6 Meldungen im Zusammenhang
Fast 145 Milliarden E-Mails sind 2012 weltweit verschickt worden - jeden Tag. Das hat der US-Technologie-Marktforscher Radicati Group hochgerechnet. Ein Leben ohne elektronische Post ist nicht mehr denkbar. Entsprechend wichtig ist ein komfortabler und zuverlässiger E-Mail-Dienst.

Solch ein E-Mail-Dienst ist jedoch nicht zwangsläufig mit Kosten verbunden. Von AOL Mail über Freemail von GMX bis hin zu Gmail von Google, Outlook.com von Microsoft oder Yahoo! Mail stehen zahlreiche kostenlose Dienste zur Verfügung. Bei der Auswahl eines Mail-Anbieters ist besonders die Grösse des verfügbaren Speicherplatzes von grosser Wichtigkeit. Als Speicherplatz sollte mindestens ein Gigabyte zur Verfügung stehen, damit nicht regelmässig das Konto aufgeräumt werden muss.

Unterschiede bei Speicher, Datenschutz und Features

Doch noch immer gibt es einige Freemail-Anbieter, die ihren Kunden gratis nur elektronische Postkutschen mit 10 oder 12 MB Speicher überlassen - obwohl ein oder mehrere Gigabyte Speicher längst Standard sind. Einige Anbieter begrenzen die Postfachgrösse auch gar nicht. Während etwa Google beim Gmail-Dienst derzeit rund 10 GB pro Kunde vorhält, ist der Speicherplatz beim Hotmail-Nachfolger Outlook.com nach Angaben von Betreiber Microsoft «praktisch unbegrenzt».

«Bei der Bedienung und bei der Sicherheit hatte der Microsoft-Dienst knapp die Nase vorn», berichtet Nils Matthiesen von einem Freemailer-Test der Zeitschrift Computerbild. Beim Funktionsumfang hingegen habe Gmail etwas besser abgeschnitten. Beiden grossen Anbietern gelinge das Aussortieren von Spam-Mails recht zuverlässig.

Die Dienste unterscheiden sich nicht nur durch Features wie den SMS- oder Fax-Versand, die Verwaltung von Kontakten und Adressen oder durch das App-Angebot für mobile Geräte voneinander. Auch die maximal mögliche Nachrichtengrösse variiert stark. Sie ist vor allem dann entscheidend, wenn man grössere Anhänge wie Fotos oder Videos verschicken möchte.

Beim Versand sind je nach Anbieter maximal zwischen 25 und 35 MB pro E-Mail erlaubt. Beim Empfang variiert das höchstens zulässige Datenvolumen zwischen 16 und 100 MB. Es gibt aber auch Dienste wie Outlook.com, die anbieten, den Anhang in einen angeschlossenen Online-Speicher des Anbieters hochzuladen. Der Empfänger bekommt dann die Mail mit einem Downloadlink - und die Grösse des Anhangs ist praktisch egal.

Kostenpflichtige Premium-Angebote

Einige Freemailer machen ihren Kunden sogenannte Premium-Angebote - etwa für mehr Speicherplatz. Solche Offerten «springen» den Nutzer oft direkt nach dem Einloggen an. Da sollte ganz genau hingeguckt, bevor «Ja» angeklickt wird. Denn oft ist nicht gleich erkennbar, ob es sich um ein kostenpflichtiges Angebot handelt.

 Natürlich darf bei der E-Mail-Kommunikation die Sicherheit nicht zu kurz kommen. Am besten ruft man Webmailer nur über eine verschlüsselte Verbindung auf, also mit «https» statt «http» in der Adresszeile. Besonders wichtig ist dies, wenn man unbekannte Rechner oder öffentliche beziehungsweise offene WLAN-Hotspots nutzt. Die meisten Dienste unterstützen dies, teilweise allerdings nur beim Einloggen und nicht ständig. Empfehlenswert ist der Ablauf einer kompletten https-Sitzung. 

Um E-Mails nicht nur im Browser lesen, sondern sie auch mit Client-Programmen auf den Rechner oder andere Geräte holen zu können, gibt es das bereits betagte POP3-Protokoll. Neuere Protokolle wie IMAP oder Exchange ActiveSync (EAS) erlauben das parallele Verwalten der Mails auf mehreren Geräten. Per EAS ist zusätzlich sogar das Synchronisieren von Kontakten, Kalendereinträgen, Aufgaben und Notizen möglich. Weil Microsoft auf das hauseigene EAS setzt, bietet Outlook.com als einer der wenigen Dienste keinen IMAP-Support. Ob die Unterstützung noch kommen wird, ist ungewiss.

Unbedingt notwendig ist der Abruf per E-Mail-Client oder -App allerdings nicht - es sei denn aus Gründen der Datensicherung. Schliesslich bieten die meisten Anbieter heute komfortable Webmailer-Oberflächen.

(Paulina Gesikowski/teltarif.ch)

Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Redmond - Microsoft erneuert seine Web-Mail-Dienste: Alle bisherigen ... mehr lesen
Die bisherige E-Mail-Adresse bleibe genauso erhalten wie alle Ordner und Einstellungen.
Für kostenpflichtige Accounts will Google den Datenabgleich mit ActiveSync weiter anbieten.
Auch SyncML steht künftig nicht mehr zur Verfügung. mehr lesen
Nutzer von Google Mail, das sich seit einiger Zeit auch in Deutschland GMail nennen darf, können ab sofort E-Mail mit grossen Anhängen verschicken. mehr lesen 
Paris - Die Europäische Union ... mehr lesen
In vier Monaten muss Google die Veränderungen abschliessen.
Die USA und die EU scheinen getrennte Wege zu gehen.
Der Oberste Gerichtshof von South ... mehr lesen
Weitere Artikel im Zusammenhang
San Francisco - Der Softwarekonzern Microsoft peppt seinen E-Mail-Dienst Hotmail auf und verpasst ihm einen neuen Namen: Ab sofort heisst der Service Outlook - wie auch das bekannte E-Mail-Programm von Microsoft. mehr lesen 
Premium Website Ranking
GLOBONET GmbH
Toggenburgerstrasse 26
9500 Wil SG
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Tausende neue Corona-Viren Domains wurden in wenigen Wochen registriert.
Tausende neue Corona-Viren Domains wurden in ...
Neuer Domain-Trend wegen der Pandemie  St. Gallen - In diesen Tagen erleben Domain-Registrare wie domains.ch wieder einen ganz speziellen Anstieg an Domain-Registrationen. Alle Jahre gibt es wieder solche spezielle Domaintrend-Zeiten, in denen Glücksritter, ernsthafte Anbieter, aber auch Online-Betrüger sich dann rechtzeitig mit vielen Domainnamen eindecken. mehr lesen 
Ein Blick in die Kristallkugel - nic.at lädt ein  domains.ch nimmt dieses Jahr wieder am alljährlich stattfindenden Domain-Kongress der nationalen Registries von Deutschland, Österreich und der Schweiz teil. Der Domain pulse ist die wichtigste Veranstaltung zum Thema Domains im deutschsprachigen Raum. Er findet über zwei Tage am 20. und 21. Februar im Congress Innsbruck in Österreich statt. mehr lesen  
Im Rahmen der Internet-Werbung gibt es einige Möglichkeiten, auf die zurückgegriffen werden kann. Dazu gehört auch das Angebot von AdWords. mehr lesen  
Die richtigen User ansprechen.
Die Schweiz war in Europa immer schon ein Vorreiter was die Nutzung von SEO Marketing für unternehmerische Zwecke betrifft. mehr lesen  
.
eGadgets news.ch geht in Klausur Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in ... 21
Domain Namen registrieren
Domain Name Registration
Zur Domain Registration erhalten Sie: Weiterleitung auf bestehende Website, E-Mail Weiterleitung, Online Administration, freundlichen Support per Telefon oder E-Mail ...
Domainsuche starten:


 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute So Mo
Zürich 0°C 16°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen Schneeregenschauer
Basel 1°C 16°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
St. Gallen 3°C 13°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen Schneeschauer
Bern 0°C 15°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen Schneeregenschauer
Luzern 1°C 15°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen Schneeregenschauer
Genf 2°C 16°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen freundlich
Lugano 7°C 17°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen trüb und nass
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten