Weltcup-Punkte für Eigenmann, Rochat und Mischol
publiziert: Dienstag, 14. Dez 2004 / 15:00 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 14. Dez 2004 / 15:18 Uhr

Im in der klassischen Technik ausgetragenen Sprint in Asiago errangen Christoph Eigenmann (21.), Laurence Rochat (24.) und Seraina Mischol (30.) Weltcup-Punkte. Beim Norweger-Festival siegten Jens Arne Svartedal und Marit Björgen.

Christoph Eigenmann fand im Rennen den Rhythmus nicht richtig. (Archiv)
Christoph Eigenmann fand im Rennen den Rhythmus nicht richtig. (Archiv)
Sechs Norweger und vier Norwegerinnen klassierten sich unter den ersten zehn. Insbesondere bei den Männern war die Auseinandersetzung in den Sprints von Bern und nun Asiago hart umstritten, weil sie als Qualifikationsrennen für die WM in Oberstdorf (De) gelten. Ulf Morten Aune, bis vor zwei Jahren Trainer der Schweizer Langläufer, kann aus einer Gruppe von 20 Athleten die stärksten Sprinter auswählen.

"Ich bin in der Form meines Lebens", erklärte Jens Arne Svartedal nach dem siebten Weltcup-Erfolg seiner Karriere. Er hatte schon am Sonntag als Startläufer der Staffel im Val di Fiemme (It) gross aufgetrumpft und mit dem Vorsprung, den er herausholte, seinen drei Teamkollegen den Weg zum Sieg geebnet.

Bei den Frauen durchlebte Marit Björgen in der Abfahrt nach der ersten Steigung einige heikle Augenblicke, als sie in die dritte Position zurückgeworfen wurde. Auf den letzten 400 m korrigierte die Weltcup-Leaderin diese Situation mit Leichtigkeit.

Mit ihrem fünften Saisonerfolg in sieben Wettkämpfen - in Kuusamo (Fi) musste sich Björgen mit den Rängen 3 und 4 begnügen - baute die Sprintweltmeisterin ihre Führung im Weltcup-Zwischenklassement aus. Die Frage, ob sie sich als Nachfolgerin der vor anderthalb Jahren zurückgetretenen Bente Skari betrachte, beantwortete Björgen selbstgewusst: Sie weise schon jetzt als jüngere Läuferin mehr Siege vor als Skari.

Die erstmals angewandte Formel, wonach die 30 besten Atleten der Qualifikation die Viertelfinals erreichten und nicht nur die 16 besten Sprinter, erlaubte neben Christoph Eigenmann auch Laurence Rochat und Seraina Mischol den Vorstoss in die erste Runde. Diese bildete aber für das Schweizer Trio die Endstation. Rochat verpasste ein wenig den Start, Mischol ist deutlich von jener Form entfernt, die ihr Ende Oktober in Düsseldorf den 10. Platz ermöglicht hatte, und Eigenmann fand den Rhythmus nicht richtig.

Der Toggenburger hatte in der Qualifikation immerhin die zwölftbeste Zeit erreicht. Anzumerken gilt für die drei Schweizer, dass sie ihre Bestklassierungen in einem in der klassischen Technik ausgetragen Weltcup-Sprint deutlich verbesserten. Flurina Bachmann, die als 19. des Sprints in Bern die halbe WM-Qualifikation geschafft hatte, musste wegen einer Erkältung kurzfristig auf die Teilnahme in Asiago verzichten.

Sprint (klassische Technik):
1. Jens Arne Svartdal (No). 2. Tor Arne Hetland (No). 3. Björn Lind (Sd). 4. Trond Iversen (No). 5. Börre Naess (No). 6. Odd-Björn Hjelmeseth (No). 7. Eldar Rönning (No). 8. Jari Joutsen (No). 9. Axel Teichmann (De). 10. Nikolai Pankratow (Russ). Ferner die Schweizer: 21. Christoph Eigenmann. -- Nicht in den Viertelfinals: 51. Christian Stebler. 55. Peter von Allmen. -- 79 klassiert.

Weltcup (7/20):
1. Teichmann 412. 2. Hetland 269. 3. Vincent Vittoz (Fr) 198. 4. Wassili Rotschew (Russ) 198. 5. Svartedal 196. 6. René Sommerfeldt (De) 190. Ferner: 31. Eigenmann 52. 64. Gion Andrea Bundi 14. 73. Markus Hasler (Lie) 10. 76. Von Allmen 9. -- 97 klassiert.

Frauen:
1. Marit Björgen (No). 2. Virpi Kuitunen (Fi). 3. Ella Gjömle (No). 4. Emelie Oehrstieg (Sd). 5. Anna Dahlberg (Sd). 6. Hilde Pedersen (No). 7. Aino Kaisa Saarinen (Fi). 8. Viola Bauer (De). 9. Kirsi Välimaa (Fi). 10. Guro Stroem Solli (No). Ferner die Schweizerinnen: 24. Laurence Rochat. 30. Seraina Mischol. -- 54 klassiert.

Weltcup (7/20):
1. Björgen 610. 2. Kristina Smigun (Est) 340. 3. Katerina Neumannova (Tsch) 247. 4. Kuitunen 238. 5. Claudia Künzel (De) 237. 6. Pedersen 232. Ferner: 33. Mischol 38. 40. Rochat 31. 57. Flurina Bachmann 12. 72. Doris Trachsel 2. -- 74 klassiert.

(fest/Si)

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