Weltweit über 300 SARS-Fälle
publiziert: Freitag, 21. Mrz 2003 / 20:00 Uhr / aktualisiert: Freitag, 21. Mrz 2003 / 20:28 Uhr

Peking/Frankfurt/Main/Genf - Die mysteriöse Lungenerkrankung SARS hat nach Angaben der WHO bereits elf Länder erreicht. Bis Donnerstag seien insgesamt 306 Verdachtsfälle gemeldet worden, 42 mehr als am Vortag.

Hohes Fieber und Husten sind Symptome der Krankheit.
Hohes Fieber und Husten sind Symptome der Krankheit.
Zehn Menschen seien bislang an dem Schweren Akuten Atemwegssyndrom (SARS) gestorben. Inzwischen verstärken sich die Hinweise darauf, dass die mysteriöse Lungenentzündung ihren Ursprung in China hat.

Es sei nach jüngsten Erkenntnissen sehr wahrscheinlich, dass eine Verbindung zu einer ähnlichen Epidemie in der Provinz Guangdong in Südchina bestehe, sagte der Repräsentant der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Peking. Von dort war im Februar ein erkrankter Arzt nach Hongkong gekommen und hatte die Krankheit weiter verbreitet.

Derweil hat ein SARS-Verdachtsfall in einem Flugzeug am Freitag für Aufsehen gesorgt. Nachdem ein Junge auf dem Weg von London nach Singapur hohes Fieber und Atembeschwerden bekommen hatte, entschied sich der Pilot zu einer Zwischenlandung in Kopenhagen.

Die dänischen Behörden schirmten das mit 140 Passagieren besetzte Flugzeug der British Airways ab. Ein Ärzteteam untersuchte den Jungen und gab Entwarnung.

Den Patienten in der Frankfurter Universitätsklinik geht es weiterhin besser. Sie können möglicherweise Ende kommender Woche zurück nach Singapur fliegen. Der genaue Zeitpunkt für ihre Entlassung aus der Klinik werde in Abstimmung mit der WHO festgelegt, teilten die behandelnden Ärzte mit.

Am stärksten von SARS betroffen ist weiterhin Hongkong, das direkt an Chinas Südprovinz Guangdong grenzt. Dort sind nach Angaben der WHO Peking 173 Fälle und 6 Tote registriert.

(bert/sda)

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