Weltweite Ächtung der Streubomben wirkt
publiziert: Donnerstag, 6. Sep 2012 / 19:14 Uhr
111 Staaten haben inzwischen die Konvention gegen Streubomben unterschrieben,
111 Staaten haben inzwischen die Konvention gegen Streubomben unterschrieben,

London - Die Gefahr schwerer Verletzungen durch Blindgänger von Streubomben ist weltweit zurückgegangen. Das geht aus dem weltweiten Streubomben-Monitor hervor, der am Donnerstag in London zum dritten Mal vorgestellt wurde.

7 Meldungen im Zusammenhang
Seit 2008 die internationale Konvention zur Ächtung von Streubomben zustande kam, seien 750'000 solcher Bomben mit 85 Millionen Sub-Sprengsätzen zerstört worden. «Die beeindruckende Zahl zeigt, wie sehr die Regierungen dahinterstehen, den Vertrag umzusetzen», sagte Mary Wareham von Human Rights Watch.

Streubomben sind Trägerbomben, die viele weitere kleine Sprengkörper freisetzen. In 24 Ländern lauern nach dem Report noch Blindgänger. Allein im vergangenen Jahr wurden weltweit mindestens 55 Menschen Opfer von unabsichtlich hochgehenden Streubomben - darunter in Ländern wie Kambodscha, Laos, dem Irak, Libanon, Sudan und der Westsahara.

111 Staaten haben inzwischen die Konvention gegen Streubomben unterschrieben, 75 hätten sie ratifiziert - nicht dazu gehören etwa die USA. Doch auch die meisten Länder, die nicht Mitglied der Konvention sind, hielten sich an ihre Bestimmungen. Auch frühere Herstellerländer von Streubomben wie Italien, die Schweiz und Schweden hätten mittlerweile die Ächtung unterzeichnet.

(bert/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bern - Das Übereinkommen zum Verbot von Streumunition darf nicht ... mehr lesen
Streubomben.
Etschmayer Die Schweiz - wir haben es nun eben wieder gehört - braucht Streubomben. Dies ist zumindest die Ansicht der Mehrheit der Sicherheitskommission des Nationalrats und SVP-Exponent Ulrich Schlüer befand ganz klar: «Wir brauchen Streumunition». mehr lesen  13
Die Befürworter des Verbots glauben, dass Streumunition vor allem die eigene Bevölkerung gefährde.
Bern - Ein Verbot von Streumunition ... mehr lesen 2
Bern - Ein Verbot von Streumunition stösst bei den meisten Parteien auf Sympathie. Einzig FDP und SVP lehnen die Ratifikation eines internationalen Übereinkommens ab. Die SVP ist grundsätzlich dagegen; die FDP sagt zwar «grundsätzlich» Ja zu einem Verbot, will aber dennoch das Abkommen ablehnen. mehr lesen  1
Bern/Vientiane - In Laos haben sich die Vertragsstaaten der Streubomben-Konvention am Freitag auf Regeln zur Umsetzung des Verbots der gefährlichen Munition geeinigt. Die Schweiz nahm zwar an der internationalen Konferenz teil, konnten den Aktionsplan aber nicht mitverabschieden. mehr lesen 
Weitere Artikel im Zusammenhang
New York - UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon hat das am Sonntag in Kraft tretende Streubombenverbot begrüsst und als ... mehr lesen
UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon begrüsst das Streubombenverbot.
Ein weltweites Bündnis aus mehr als 350 Nichtregierungsorganisationen hatte lange für das Verbot gekämpft. (Archivbild)
Genf - Streubomben sind heimtückisch und töten meist erst lange Zeit nach dem Krieg: Ab Sonntag werden sie deshalb in ... mehr lesen
Salva Kiir setzte seine Unterschrift unter das Friedensabkommen.
Salva Kiir setzte seine Unterschrift unter das Friedensabkommen.
Zeremonie in Juba  Juba - Der südsudanesische Präsident hat am Mittwoch ein Friedensabkommen unterschrieben, um den rund 20-monatigen Bürgerkrieg in seinem Land zu beenden. An der Zeremonie in Juba nahmen auch die Staats- und Regierungschefs aus Äthiopien, Kenia und Uganda teil. 
Südsudans Präsident will Friedensabkommen nun doch unterzeichnen Washington - Nach seiner Weigerung kurz vor Ablauf eines Ultimatums will der ...
Nach seiner Weigerung will der südsudanesische Staatschef Salva Kiir nun doch ein Friedensabkommen  unterzeichnen. (Archivbild)
USA leiten bei UNO Gespräche ein Washington - Die USA haben mit scharfer Kritik darauf reagiert, dass die südsudanesische ...
Konfliktparteien des Südsudans verhandeln wieder Addis Abeba/Juba - Während der Südsudan weiter in blutiger Gewalt ...
Ab dem 1. September  Minsk - Im Osten der Ukraine wollen das Militär und die prorussischen Separatisten einen neuen Anlauf unternehmen, um das Blutvergiessen zu beenden. Eine bereits Mitte Februar vereinbarte Feuerpause soll laut OSZE zum Schuljahresbeginn am 1. September in Kraft treten.  
Ukraine kommt um einen Staatsbankrott herum.
Gläubiger erlassen Ukraine ein Fünftel der Schulden Kiew/Brüssel/Moskau - Die pleitebedrohte Ukraine hat sich nach monatelangem Ringen mit den wichtigsten Gläubigern auf ...
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2713
    Eigentlich... ...ist dieser Kommentar ein schönes Beispiel für Faschistoides ... heute 01:55
  • keinschaf aus Wladiwostok 2713
    Der Fettwanst... ....Gabriel sieht ja auch entsprechend aus. Mit einer Schlankheitskur ... heute 01:20
  • keinschaf aus Wladiwostok 2713
    Selber Schuld. "Wandern Sie bitte aus!! Wir Bürger wollen nichts von Euch ... heute 01:17
  • Kassandra aus Frauenfeld 1477
    Raus mit diesen Unmenschen! Wieder einmal kein Wort zu dem Pack, das die deutsche Kanzlerin ... heute 00:33
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3255
    Jeder... Grüne/SPD-Politiker der ein grosses Haus und ein noch grösseres ... gestern 14:04
  • Kassandra aus Frauenfeld 1477
    Traue keinem Griechen, selbst wenn er mit Geschenken kommt. (Stammt nicht von mir) Ob der ... gestern 10:41
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3255
    Der... Daesh (IS) steht eigentlich nur für alle Formen von Gewalt. Je mehr man ... Mi, 26.08.15 14:04
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3255
    Zuzug Alleine durch den Familiennachzug der nun einwandernden Personen wird ... Mi, 26.08.15 12:58
Wettbewerb
Unvergessliche Momente auf der OCHSNER SPORT CLUB Fanbank.
Hautnah dabei  OCHSNER SPORT CLUB bringt dich hautnah an die Stars der Super League.
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
FR SA SO MO DI MI
Zürich 16°C 24°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Basel 14°C 26°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
St.Gallen 16°C 26°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Bern 13°C 28°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Luzern 15°C 29°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Genf 14°C 30°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Lugano 17°C 27°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
mehr Wetter von über 6000 Orten