Weg der Separation oder der Integration
Weltwirtschaftsforum im Zeichen der Stabilität
publiziert: Mittwoch, 14. Jan 2015 / 13:08 Uhr
Angela Merkel, die letztes Jahr wegen eines Skiunfalls verhindert war, wird dieses Jahr anwesend sein.
Angela Merkel, die letztes Jahr wegen eines Skiunfalls verhindert war, wird dieses Jahr anwesend sein.

Cologny GE - Das diesjährige Weltwirtschaftsforum (World Economic Forum, WEF) könnte einen Beitrag leisten zur internationalen Stabilität. Dies sagte WEF-Gründer Klaus Schwab am Mittwoch vor den Medien. Vertreter aus allen Krisenregionen seien Ende Januar in Davos vertreten.

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Das WEF preist sich darum auch dieses Jahr als Türöffner. Gerade nach den Anschlägen in Paris in der vergangenen Woche stehe die Welt an einer Wegscheide: Entweder gehe man den Weg der Separation oder der Integration. Die Friedensbekundungen der letzten Tage seien ein gutes Zeichen.

Aufgrund der jüngsten Anschläge in Paris wurden aber keine Anpassungen im Programm des WEF vorgenommen. Unter dem Thema «Neuer Globaler Kontext» diskutieren dort kommende Woche mehr als 2500 Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft die neuen Herausforderungen im Zusammenhang mit der technischen Revolution.

In Davos erwartet werden etwa Petro Poroschenko, Präsident der Ukraine. Russland wird unter anderem vertreten sein mit dem Vizepremierminister Igor Schuwalow. Der irakische Premierminister Haidar al-Abadi wird teilnehmen.

Weiter werden der pakistanische Premierminister Muhammad Nawaz Sharif, der türkische Regierungschef Ahmet Davutoglu und der tunesische Präsident Béji Caïd Essebsi anwesend sein. Aus den USA reist Aussenminister John Kerry an.

Hollande und Merkel

Wie erwartetet wird auch der französische Präsident François Hollande teilnehmen sowie die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel, die letztes Jahr wegen eines Skiunfalls verhindert war.

Auch die Schweiz ist gut vertreten: Alle sieben Bundesratsmitglieder werden gemäss Programm präsent sein. Zudem wird Thomas Jordan, Präsident der Schweizerischen Nationalbank (SNB) erwartet.

Das WEF findet vom 21. Januar bis am 24. Januar statt. Erwartet werden insgesamt 2500 Teilnehmer.

 

(nir/sda)

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Der US-Aussenminister John Kerry hatte im vergangenem Jahr teilgenommen.
Was soll denn das nun heissen, heinrichfrei?
Sie wollen dass der Terrormord aufgeklärt wird, gleichzeitig zählen Sie alle Fehler auf, die von den "Franzosen alle begangen wurden. Was hat denn die Redaktion von Charlie Hebdo mit den Fehlern der französischen Redaktion zu tun?
Im Endeffekt kann ihr Beitrag nur so verstanden werden, dass diese Redaktionsmitglieder für die französischen Fehler der Vergangen büssen mussten.
Entschuldigung, das ist nichts als Quatsch! Langsam frage ich mich, ob das, was Sie in letzter Zeit so von sich geben, überhaupt noch etwas mit Humanität zu tun hat.
Im gleichen Fahrwasser segelnd könnte man dann ja auch entschuldigen, wenn ein farbiger Südafrikaner sich für unseren Bundesrat rächen würde, nur weil der das Apartheit Regime vorbehaltlos unterstützte und behauptete, die Schwarzen könnten keine Demokratie machen, was Mandela ja eindeutig widerlegte.
Sie reden Blödsinn und können nichts richtig einordnen, heinrichfrei! Hoffentlich merken Sie das noch rechtzeitig!
Verrückte gibt es, es gibt aber auch den Staats-Terrorismus
Hoffentlich wird aufgeklärt wer genau hinter diesen perfekten Terroranschlägen in Paris steckt. Verrückte gibt es, es gibt aber auch den Staats-Terrorismus.

Frankreich hat auch eine dunkle Vergangenheit: Die französischen Politiker und Militärs die zwischen 1954 – 1962 im Algerienkrieg Folterungen, Terror und Vertreibungen angeordnet hatten, wurden später nicht zur Rechenschaft gezogen. Sie machten später sogar oft Karriere. Auch die Verantwortlichen für die Gladio-Verbrechen in Frankreich wurden nicht zur Rechenschaft gezogen. (siehe „NATO-Geheimarmeen in Europa, Inszenierter Terror und verdeckte Kriegführung“, Dr. Daniele Ganser, März 2008, Orell Füssli Verlag, Zürich) Auch die Politiker die die Aktion gegen das Greenpeace-Schiff zu verantworten hatten, wurden nie vor Gericht gestellt. Das Greenpeace-Schiff Rainbow Warrior wurde am 10. Juli 1985 von Agenten des französischen Geheimdiensts (DGSE) im neuseeländischen Auckland versenkt. Auch der französische Präsident François Mitterrand war damals in die „Operation Satanique“ genannte Aktion eingeweiht. Frankreich wollte seine Atombombenversuche auf Mururoa-Atoll fortsetzen, die Greenpeace zu verhindern suchte. (http://de.wikipedia.org/wiki/Versenkung_der_Rainbow_Warrior)

Heute beteiligt sich Frankreich mit seiner Luftwaffe am Krieg in Syrien und im Irak gegen die fundamentalistische ISIS. Dabei sterben viele Zivilisten, nicht nur Terroristen der ISIS. Frankreich war auch am Krieg in Afghanistan beteiligt, am Krieg auf dem Balkan, am Krieg in Libyen, in Mali und an anderen Kriegen in Afrika, alles so genannte gerechte Kriege oder humanitäre militärische Interventionen um Frieden herzustellen.
Seltsamer Terroranschlag?
Sie sehen das so?

Dann gehören Sie wohl dem gleichen Verein an wie ich!

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/gerhard-wisnewski/char...

Der Film ist nicht jugendfrei.

Für mich sah es so aus, wie er eine Waffe umgehängt hatte. Warum hat er sie nicht benutzt???

Nochmals ich bin nicht Charlie!

Warum wurden die vermutlichen Täter hingerichtet? Ich hätte gerne gehört was sie zu sagen haben.

Ich bin alles andere als wie ein Freund der Moslems! Daher kann man mir keinen Vorwurf machen. Es kommt mir nur spanisch vor!

Mit jedem Attentat nimmt man uns Rechte. Begreifen das wirklich so wenige Menschen.

Man sagt uns dann wir kämpfen für eure Sicherheit!

https://www.youtube.com/watch?v=F-H55V_oma0

http://lyrics-und-ubersetzungen.com/lied/zeigen/977376/marianne-faithf.../

Eine schlechte Übersetzung ist wohl besser als wie keine!

Auf dem Fussballplatz sind sie Gegner, privat Brüder, oder Freunde. Ein Gegner ist nichts schlechtes. Ein guter Gegner zwingt einem zum Nachdenken!
Wird in Davos auch über Kriegsmaterialexporte diskutiert, die Kriege anheizen?
Der seltsame Terroranschlag in Paris auf „Charlie Hebdo“ wird am Welt Wirtschaftsforum in Davos sicher zu reden geben. Hoffentlich wird auch über den Terror des Krieges gesprochen, der viele tausend mehr Opfer fordert als alle Terroranschläge zusammen. Dieser Staatsterror, und auch der Terror von Extremisten, werden durch Kriegsmaterialexporte geschürt.

In Davos sind Vertreter von Ländern anwesend die die Welt mit ihren Waffen überschwemmen: Die USA, Russland, Grossbritannien, Frankreich, Italien, China, die Ukraine, Schweden und auch die Schweiz.

Laut den Zahlen des Staatsekretariates für Wirtschaft exportierten Schweizer Firmen 2013 Waffen, Munition und weiteres Gerät im Wert von 461,2 Millionen Franken. Zusätzlich wurden besondere militärische Güter im Wert von 405,3 Millionen Franken ausgeführt. Somit wurden 2013 zusammen mit den besonderen militärischen Gütern für 866,5 Millionen Franken Rüstungsgüter ins Ausland verkauft. Zur Hauptsache wurden diese Rüstungsgüter an Nato Staaten geliefert, die in Afghanistan und anderswo Kriege führten. Viele Waffen wurden von der Schweiz auch in das Pulverfass des Nahen Ostens verkauft, an Diktaturen die lange die islamistische ISIS unterstützten, um in Syrien das Assad Regime zu stürzen. Die Kriegsmaterialverordnung, Stand 1. November 2014, schreibt heute zwar unmissverständlich vor: „Auslandgeschäfte und Abschlüsse von Verträgen nach Artikel 20 des Kriegsmaterialgesetzes (also mit Kriegsmaterial) werden nicht bewilligt, wenn: a) das Bestimmungsland in einen internen oder internationalen bewaffneten Konflikt verwickelt ist.“ Also: Staaten die Kriege führen dürfen nicht mit Kriegsmaterial beliefert werden. http://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19980112/20141101000...)

Wo bleiben da die Juristen und die Gerichte bei dieser krassen Verletzung der Kriegsmaterialverordnung? Werden diese Gesetzeshüter nur aktiv wenn eine Verkäuferin im Laden in dem sie angestellt ist, einige Lebensmittel mitlaufen lässt?

Laut dem Stockholm Peace Research Institute wurde 2012 1‘753 Milliarden US Dollar für die Rüstung vergeudet. Das sind 292-mal weniger als das Budget des Welternährungsprogramms der UNO von 6 Milliarden US Dollar beträgt. - Für 2010 wurde für das Welternährungsprogramm mit Ausgaben in Höhe von fast 6 Milliarden US-Dollar gerechnet, die tatsächlichen Spenden beliefen sich aber nur auf etwa 3,82 Milliarden US-Dollar. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) der UNO verfügt über ein jährliches Budget von 2 Milliarden US Dollar, also 869 mal weniger als die Rüstungsausgaben dieser Welt. (laut Wikipedia)
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