Weniger Affen in Afrika
publiziert: Montag, 7. Apr 2003 / 11:32 Uhr

Paris - Die Zahl der Gorillas und Schimpansen in Afrika ist laut einer US-Studie dramatisch zurückgegangen. In den vergangenen 20 Jahren habe sich deren Zahl in den Urwäldern des westlichen Zentralafrika um mehr als die Hälfte reduziert.

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Ursache sei neben dem Handel mit Affenfleisch auch die Ausbreitung des Ebola-Virus, berichtet ein internationales Forscher-Team in der neuen Ausgabe des Magazins Nature. Die Forscher von der US-Universität Princeton konzentrierten sich bei ihren Untersuchungen vor allem auf Menschenaffen in Gabun.

Die dortigen Urwälder galten zusammen mit denen der Demokratischen Republik Kongo bislang als letzte Bastion der Affen. Seit 1983 seien die Bestände in Gabun jedoch dramatisch zurückgegangen, berichten die Forscher.

Rote Liste

Die Wissenschafter fordern die Aufnahme des Schimpansen und der in diesen Regionen lebenden Gorillas auf die Rote Liste der bedrohten Tiere der Internationalen Naturschutz-Vereinigung (IUCN).

Die Tiere müssten in die Kategorie in grosser Gefahr aufgenommen werden. Sie gilt für Arten, die binnen zehn Jahren oder drei Generationen 80 Prozent ihres Bestandes verlieren könnten.

Hand in Hand mit Ebola-Forschung

Der Schutz dieser Tiere müsse mit Forschungen zum Ebola-Fieber einhergehen, schreiben die Wissenschaftler weiter. Die Krankheit bedroht neben Menschen auch grosse Affen. In der Republik Kongo starben bei der letzten Epidemie 114 Menschen durch das Virus. Zugleich verringerte sich die Zahl der Gorillas und Schimpansen.

Die Primaten-Forscherin Magdalena Bermejo von der Universität Barcelona beobachtete acht Jahre lang Gorillas in der Republik Kongo. In dieser Zeit sei deren Zahl von 143 auf sieben zurückgegangen.

Das Ebola-Virus hat seit 1976 mehrere Epidemien in Afrika ausgelöst. Viele Menschen infizierten sich durch Kontakt mit den Gebeinen von Affen.

(bsk/sda)

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