Weniger Arbeitslose dank Konjunktur
publiziert: Donnerstag, 8. Jun 2006 / 11:25 Uhr

Bern - Die gute Konjunkturlage in der Schweiz wirkt sich weiterhin auf den Arbeitsmarkt aus.

Ende Mai waren 6874 weniger Arbeitslose eingeschrieben als im Vormonat.
Ende Mai waren 6874 weniger Arbeitslose eingeschrieben als im Vormonat.
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Die Zahl der Arbeitslosen sank im Mai zum vierten Mal in Folge und erreichte damit den tiefsten Stand seit Dezember 2002. Die Arbeitslosenquote ging von 3,5 im April auf 3,3 Prozent zurück, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (seco) mitteilte.

Ende Monat waren noch 129 486 Personen als Arbeitslose registriert. Das waren 6874 Arbeitslose weniger als im April. «Dies ist der höchste Rückgang im Mai seit 1999», wie der Direktor für Arbeit im seco, Jean-Luc Nordmann, gegenüber der Nachrichtenagentur SDA erklärte.

Erneuter Rückgang

Saisonbereinigt ging die Zahl der Arbeitslosen um 1929 zurück. Bereits zum neunten Mal in Folge sei diese Zahl nun rückläufig, und bereits zum achten Mal in Folge liege der Rückgang bei deutlich über 1000 Personen, bilanzierte Nordmann. «Dies beweist eine robuste, reale Verbesserung auf dem Arbeitsmarkt», sagte Nordmann.

Ende Mai wurden 196 638 Stellensuchende registriert. Das sind 7678 weniger als im Vormonat. Die gemeldeten offenen Stellen erhöhten sich um 1482 auf 12 370.

Betriebliche Auslastung gestiegen

Ein sehr erfreuliches Bild zeigt sich auch bei der Kurzarbeit. Im Vergleich zum Vorjahresmonat konnten die Zahlen praktisch halbiert werden, wie Nordmann weiter erklärte. Im April 2006 waren noch 1216 Personen in 154 Betrieben von Kurzarbeit betroffen.

«Das niedrige Niveau konnte nochmals unterschritten werden. Das zeigt, dass es bald keine Kurzarbeit mehr gibt und die Auslastung in den Betrieben gestiegen ist», sagte Nordmann.

Mehr Arbeitslose in der Westschweiz

Unverändert zeigt sich die regionale Verteilung: Die Westschweiz und das Tessin sind mit einer Quote von 4,7 Prozent deutlich stärker von der Arbeitslosigkeit betroffen als die Deutschschweiz mit 2,8 Prozent.

Nach Kantonen hat Genf mit 6,9 Prozent weiterhin die höchste, Uri und Appenzell Innerrhoden mit je 1,0 Prozent die tiefste Quote. Mit Ausnahme von Appenzell Ausserrhoden ging die Arbeitslosigkeit in allen Kantonen zurück.

(bert/sda)

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