Weniger Armeedienst für Öffentlichkeit
publiziert: Mittwoch, 28. Jul 2010 / 17:30 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 28. Jul 2010 / 18:05 Uhr
Grund ist der Systemwechsel beim Botschaftsschutz.
Grund ist der Systemwechsel beim Botschaftsschutz.

Bern - Von den rund 3 Millionen Diensttagen, welche die Schweizer Armee im ersten Halbjahr 2010 leistete, waren 162'598 Diensttage für die Öffentlichkeit. Dies sind 81'825 Diensttage weniger als in der Vorjahresperiode - ein Rückgang von 33 Prozent.

2 Meldungen im Zusammenhang
Der Hauptgrund hierfür ist der Systemwechsel beim Botschaftsschutz, wie das Eidg. Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) am Mittwoch mitteilte.

Bei gleichem Leistungsumfang gingen dort nämlich die aufgewendeten Diensttage von 97'039 auf 26'602 zurück, seitdem statt WK-Truppen vorwiegend Berufspersonal der Militärischen Sicherheit und Durchdiener zum Einsatz kommen.

Auch bei einem anderen subsidiären Sicherungseinsatz der Armee gingen die Diensttage im Vergleich zum Vorjahr zurück: beim World Economic Forum in Davos. Dort wurden mit 61'153 Diensttagen fast 10'000 Diensttage weniger geleistet als 2009. Der Grund laut VBS: Optimierungen und Anpassung des Einsatzdispositivs.

Bei den Unterstützungseinsätzen haben die Leistungen zugenommen, und zwar um 58 Prozent auf 14'624 Diensttage. Diese Zunahme ergab sich, weil vier anstelle von zwei Ski-Weltcuprennen und in diesem Jahr gleich drei eidgenössische Anlässe (Trachten-, Schützen- und Schwingfest) unterstützt werden.

(fest/sda)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bern - Botschaftsgebäude sollen in der Schweiz ab 2015 nicht mehr von Soldaten ... mehr lesen
Die Kommissionsmehrheit will, dass die Armee den Botschaftsschutz als zivile Aufgabe dauerhaft an die Polizei übergeben soll.
«Warum für ein solches irrealistisches Bedrohungsszenario 33 Flugzeuge nicht reichen sollten, ist mir schleierhaft».
Mattea Meyer Die Frage der Woche lautet: Verschobener ... mehr lesen
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Die Armee wächst in ihrem Ansehen.
Die Armee wächst in ihrem Ansehen.
In unsicheren Zeiten  Bern - Flüchtlingsströme, Terrorismus und Kriege verunsichern die Bevölkerung. Nie haben Schweizerinnen und Schweizer die weltpolitische Lage in den letzten Jahren so düster eingeschätzt wie heute. Mit der Unsicherheit wächst die Bedeutung der Armee. mehr lesen 1
Vermutlich Wirtschaftsspionage  Bern - Beim Cyber-Spionage-Angriff auf den bundeseigenen Rüstungskonzern RUAG sind mehr als 20 Gigabyte Daten entwendet worden. Darunter dürften auch Daten aus dem sogenannten Admin-Verzeichnis sein, nicht jedoch private persönliche Daten. mehr lesen  
Ständeratskommission lehnt ab  Bern - Schweizer Soldaten sollen nicht unbedingt frische Milch zum Frühstück bekommen: Das Anliegen von Toni Brunner hatte in der ... mehr lesen  
Frische Milch zum Frühstück bleibt für die Soldaten wohl ein Wunsch.
Titel Forum Teaser
  • melabela aus littau 1
    es geht nicht nur um homosexuelle ich bin eine frau und verheiratet mit einem mann. leider betrifft es ... So, 14.08.16 13:18
  • Pacino aus Brittnau 731
    Kirchliche Kreise . . . . . . hatten schon immer ein "spezielles" Verhältnis zu ... Do, 09.06.16 08:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • Pacino aus Brittnau 731
    Demokratie quo vadis? Wenn die Demokratie den Stacheldraht in Osteuropa-, einen Wahlsieg von ... Mo, 06.06.16 07:55
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Es... muss darum gehen, die Kompetenz der Kleinbauern zu stärken. Das sorgt ... Do, 02.06.16 13:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Kindeswohl egal! Es geht doch vor allem um die eigenen Kinder der Betroffenen. Die ... Do, 02.06.16 08:10
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Verlust der Solidarität: Verlust der Demokratie! Vollständig und widerspruchsfrei beantworten lässt sich das wohl nicht. ... Mi, 01.06.16 00:18
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Unterstützung "Deshalb sind für die Sozialhilfe 267 Millionen Franken mehr und für ... Di, 31.05.16 10:38
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Do Fr
Zürich 14°C 29°C Wolkenfelder, kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft gewitterhaft
Basel 16°C 29°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft vereinzelte Gewitter
St. Gallen 17°C 27°C Wolkenfelder, kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft gewitterhaft
Bern 15°C 27°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft gewitterhaft
Luzern 14°C 28°C Wolkenfelder, kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft gewitterhaft
Genf 17°C 28°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft gewitterhaft
Lugano 19°C 27°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft gewitterhaft
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten