Weniger Bergtote, aber mehr Rettungsfälle

publiziert: Freitag, 7. Apr 2006 / 10:22 Uhr / aktualisiert: Freitag, 7. Apr 2006 / 10:39 Uhr

Bern - Im vergangenen Jahr sind in den Schweizer Bergen 96 Personen ums Leben gekommen, 12 weniger als 2004. Die Zahl der Rettungsfälle nahm dagegen um 20 Prozent zu. 1836 Personen mussten gerettet, evakuiert oder geborgen werden.

Die Bergrettungsunternehmen hatten alle Hände voll zu tun. (Bild: Rega)
Die Bergrettungsunternehmen hatten alle Hände voll zu tun. (Bild: Rega)
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32 Personen verunglückten beim Bergwandern tödlich, 24 bei Hochtouren und 17 bei Skitouren, wie aus der Bergnotfall-Statistik des Schweizer Alpen-Clubs (SAC) hervorgeht.

Weitere tödliche Bergunfälle wurden zudem beim Klettern (7), bei Variantenabfahrten (6), bei der Jagd (4) sowie beim Eisfallklettern, Klettersteiggehen und Schneeschuhlaufen (je 2) verzeichnet. In den Bereichen Skitouren und Felsklettern stiegen die Zahlen gegenüber 2004 an.

Viele Stürze

Die Bergrettungsunternehmen Rega, SAC, Air Glacier, Air Zermatt und andere hatten aber trotz des Rückgangs bei der Zahl der Bergtoten alle Hände voll zu tun. Häufigste Unfallursache in den Bergen sind weiterhin Stürze. Immer mehr mussten auch Verirrte - nicht zuletzt wegen schlechten Wetterbedingungen - geborgen werden.

Das Schweizer Bergwetter war im vergangenen Jahr geprägt von einer kalten Hochwinterphase, einem niederschlagsreichen Sommer und einer lang anhaltenden Schönwetterperiode im Herbst. Während der Hauptsaison im Sommer wurden die Tourenaktivitäten wegen der Unwetter mit Überschwemmungen stark beeinträchtigt.

(bert/sda)

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