Weniger Gewalt im öffentlichen Verkehr
publiziert: Freitag, 14. Nov 2003 / 14:25 Uhr / aktualisiert: Freitag, 14. Nov 2003 / 14:54 Uhr

Freiburg - Die Verhinderung von Gewalt im öffentlichen Verkehr macht Fortschritte. Eine Revision des Strafgesetzbuches sei jedoch nötig, um Übergriffe gegen Personal als Offizialdelikte zu verfolgen.

Gewalt gegen Personal im öffentlichen Verkehr wird seltener: Zu diesem Schluss kommen 51 Transportunternehmungen.
Gewalt gegen Personal im öffentlichen Verkehr wird seltener: Zu diesem Schluss kommen 51 Transportunternehmungen.
Zu dem Schluss kommen 51 Transportunternehmungen an einer Konferenz in Freiburg. Eine entsprechende Motion warte in den eidgenössischen Räten auf ihre Behandlung.

An dem Treffen nahmen jene 51 Transportunternehmungen teil, die bis heute die Charta für die Verbesserung der Sicherheit im öffentlichen Verkehr unterzeichnet haben, darunter die SBB. Auch die Arbeitnehmervertretungen der jeweiligen Unternehmen nahmen teil.

Die Zusammenarbeit zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern in der Prävention von Gewalt und Vandalismus trage erste Früchte. Die bisher getroffenen Massnahmen zielten unter anderem auf eine bessere Unterstützung und Betreuung des Personals ab.

Dazu gehören die gezielte Verhaltensschulung, rechtliche, psychologische und medizinische Betreuung bei Übergriffen oder das Einrichten von Notrufknöpfen in den Fahrzeugen.

Verstärkt werden soll auch die Präventionsarbeit in den Schulen. Die Transports Publics Fribourgeois (TPF) als Gastgeber stellten zu diesem Zweck einen Bus vor, der als mobiles Klassenzimmer in den Schulen eine gezielte Präventionsarbeit ermöglicht.

Für die nahe Zukunft streben die Unterzeichner ein vermehrtes gegenseitiges Engagement und einen noch wirksameren Vollzug der Charta an.

(bsk/sda)

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