Weniger Primar- und Sekschüler
publiziert: Donnerstag, 31. Aug 2006 / 12:34 Uhr

Neuenburg - Bis zum Jahr 2015 dürften die Schülerzahlen der obligatorischen Schule laut Prognosen des Bundesamtes für Statistik (BFS) um 8 bis 10 Prozent sinken.

Die Zahl der Schüler sinkt aufgrund der demographischen Entwicklung.
Die Zahl der Schüler sinkt aufgrund der demographischen Entwicklung.
Auf der Vorschulstufe könnten die geplanten Schulreformen zu einer leichten Bestandeszunahme führen. Die Anzahl 5- bis 6-jähriger Kinder dürfte zwischen 2004 und 2015 zwar um 6 Prozent abnehmen, wie das BFS festhielt. Dagegen könnten die laufenden Reformen, die eine Einschulung ab dem Alter von 4 Jahren vorsehen, gesamtschweizerisch eine Vergrösserung der Bestände auf der Vorschulstufe bewirken.

Besuchen alle Kinder während zwei Jahren die Vorschule, würden die Bestände um 1,5 Prozent wachsen. Werden schon die Vierjährigen in die Vorschule eingeschult, betrüge die gesamte Zunahme der Vorschulbestände 3 Prozent.

Regionale Unterschiede

Allerdings wird die Entwicklung regional sehr unterschiedlich verlaufen, je nach Bevölkerungsentwicklung und Ausbau-Stand der Vorschule. In den Kantonen Freiburg und Obwalden könnte es ein Plus von über 60 Prozent gegenüber dem heutigen Stand geben.

Die Schülerbestände auf der Primar- und Sekundarstufe I werden auf Grund der demographischen Entwicklung wahrscheinlich in fast allen Kantonen schrumpfen, ausser in Genf und Zug, sagt das BFS voraus.

Stärkster Schwund bis 2010

Auf der Primarstufe werden sie laut BFS-Szenarien von 492 500 (2004) auf 450 000 bis 460 000 (2015) sinken, auf der Sekundarstufe I von 263 000 auf rund 230 000. Am stärksten werden die Bestände bis 2010 schrumpfen, dann gehen sie nur noch leicht zurück.

Vorschule und obligatorische Schule könnten zusammen bis 2015 je nach Szenario 60 000 bis 80 000 Schülerinnen und Schüler verlieren - ein Bestandesrückgang von knapp 900 000 auf 820 000 bis 840 000. Beendeten 2005 81 500 Schülerinnen und Schüler ihre obligatorische Schulpflicht, werden es 2015 knapp 75 000 Abgänger sein.

(fest/sda)

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