Schweizer immer weniger rassistisch
Weniger Rassismus in der Öffentlichkeit
publiziert: Dienstag, 6. Sep 2011 / 11:30 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 6. Sep 2011 / 22:08 Uhr
Viele Rechtsextreme sind mittlerweile in den Untergrund abgetaucht.
Viele Rechtsextreme sind mittlerweile in den Untergrund abgetaucht.

Bern - Die Zahl der rassistischen Vorfälle in der Schweiz ist zurückgegangen und zwar von 113 im Jahre 2009 auf 108 im letzten Jahr. Dabei handelt es sich vor allem um öffentliche rassistische Äusserungen.

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Die Fälle werden in der Chronologie «Rassismus in der Schweiz» aufgelistet, die seit 1995 von Hans Stutz nachgeführt wird. Die Chronologie bestätige die Beobachtung früherer Jahre, wonach gewalttätige Angriffe glücklicherweise selten geworden, öffentliche verbale Ausfälle gegen Minderheiten jedoch relativ häufig sind.

Weiterhin aktiv ist gemäss einer Mitteilung der Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus sowie der Gesellschaft Minderheiten in der Schweiz auch die rechtsextreme Szene. Die Chronologie erwähnt 18 rechtsextreme Veranstaltungen. Der Linksextremismus bleibt in dieser Chronologie ausgeklammert.

Stutz vertritt gemäss Communiqué die Ansicht, dass antidemokratische, autoritäre und gewaltbereite Ansichten ziemlich verbreitet seien, dass aber die rechtsextreme Szene daraus kaum Profit schlagen könne. Die Chronologie erscheint in deutscher und französischer Sprache.

(dyn/sda)

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