Weniger Reisen ins Ausland
publiziert: Donnerstag, 19. Dez 2002 / 12:25 Uhr

Bern - Herr und Frau Schweizer sind 2001 weniger ins Ausland gereist. Es wurden 12,1 Millionen Grenzübertritte registriert. Das entspricht einer Abnahme um 1,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders der Reiseverkehr nach Nordamerika brach ein.

Schweizerinnen und Schweizer reisten 2001 weniger ins Ausland.
Schweizerinnen und Schweizer reisten 2001 weniger ins Ausland.
Das Bundesamt für Statistik führte das Ergebnis zur Hauptsache auf die ungünstige Konjunkturlage und die Attentate vom 11. September zurück. Auch der starke US-Dollar wirkte sich negativ aus. Weltweit hat die Zahl internationaler Ankünfte um 0,6 Prozent auf 696 Mio. abgenommen.

10,3 Mio. Ankünfte (-0,3%) entfielen auf den europäischen Kontinent. Das entspricht 85 Prozent der Reisen aus der Schweiz. Die beliebteste Feriendestination der Schweizer war auch im Jahr 2001 Westeuropa. Dorthin führten 5,9 Mio. Aufenthalte, das sind 2,7 Prozent mehr als im Vorjahr. An zweiter Stelle lag erneut Südeuropa mit 3,4 Mio. Aufenthalten (-3,8%). Starke prozentuale Zunahmen wurden in Osteuropa registriert.

Beliebteste Reisedestination war auch 2001 Frankreich mit über 3,8 Mio. (+3,9%) Grenzübertritten. Italien mit 1,5 Mio. (-2,9%) und Spanien mit 1,2 Mio. Grenzübertritten (-11%) konnten trotz Rückgang ihre Podestplätze verteidigen. Auf dem vierten Rang hält sich Deutschland mit 1,1 Mio. Ankünften (+0,2%).

Bei den aussereuropäischen Destinationen konnte sich Amerika trotz einer Abnahme von 10 Prozent mit 725 000 Ankünften an der Spitze halten. Besonders vom Rückgang betroffen war Nordamerika mit einer Abnahme von 16 Prozent, dem schwächsten Ergebnis aller Regionen.

Nahmen die Reisen nach Kanada um 7 Prozent ab, traf es die USA besonders hart: Allein im September 2001 sanken die Ankünfte um 33 Prozent. Im Oktober betrug der Rückgang gar 43, im November 33 und im Dezember immer noch 21 Prozent.

Nach Amerika folgt Asien mit 543 000 Ankünften (-0,2%). Auf dem dritten Rang liegt Afrika mit 481 000 Reisenden (-2,9%), gefolgt von Ozeanien mit 69 000 Ankünften (+2,2%).

(bert/sda)

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