Zahlen erneut rückläufig
Weniger Verkehrstote und Schwerverletzte
publiziert: Donnerstag, 26. Mrz 2015 / 10:57 Uhr
Schwere Unfälle auf Schweizer Strassen sind im vergangenen Jahr weniger oft passiert.
Schwere Unfälle auf Schweizer Strassen sind im vergangenen Jahr weniger oft passiert.

Bern - Bei Unfällen auf den Schweizer Strassen sind im vergangenen Jahr 243 Menschen tödlich verunglückt. Das sind 26 Personen weniger als 2013. Auch die Zahl der Schwerverletzten ging um 86 Personen zurück.

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Auf Schweizer Strassen ereigneten sich letztes Jahr 17'803 Unfälle mit Personenschaden. Dabei wurden 243 Personen getötet, 4043 schwer und 17'478 leicht verletzt. Die Zahl der Verkehrstoten sank um zehn Prozent gegenüber 2013 und um 24 Prozent im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2009 bis 2013.

Die Zahl der Schwerverletzten nahm gegenüber dem Vorjahr um zwei und im Vergleich mit den Jahren 2009 bis 2013 um acht Prozent ab. Verbesserungen bei den Fahrzeugen dürften dabei eine Rolle gespielt haben, schreibt das Bundesamt für Strassen (Astra) dazu in einer Mitteilung.

E-Bike-Fahrer in Gefahr

Während die Zahl der schwer verletzten Insassen von Personenwagen in den letzten Jahren stark zurückging, stieg die Zahl der bei Unfällen schwer verletzten E-Bike-Fahrer auch letztes Jahr weiter an. 2014 wurden 145 E-Bike-Benützer schwer verletzt, 31 mehr als im Jahr zuvor.

Überhaupt sind die Zahlen bei den Velounfällen im Steigen begriffen. 2014 verunglückten 29 Fahrradfahrer tödlich, zwölf mehr als im Vorjahr. Bei den Schwerverletzten musste im Vergleich zu 2013 eine Zunahme von 13 Prozent verzeichnet werden.

Weniger Fussgänger

2014 verunglückten 43 Fussgängerinnen und Fussgänger tödlich, so wenig wie noch nie in den letzten Jahren. Im Vergleich mit dem Durchschnitt der vorhergehenden fünf Jahre entspricht dies einem Rückgang von 38 Prozent.

Die rückläufige Entwicklung ist gemäss Astra-Angaben sowohl bei Unfällen auf Fussgängerstreifen als auch ausserhalb zu beobachten. Auf Fussgängerstreifen verloren im letzten Jahr 14 Fussgängerinnen und Fussgänger ihr Leben. Das sind 39 Prozent weniger im Vergleich zum Fünfjahresdurchschnitt.

(bg/sda)

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